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Nachrichtenagentur berichtet von Ruhrgas-Teilverkauf durch E.ON

Nachricht vom 19.11.2010
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Düsseldorf – Der Energiekonzern E.ON erwägt laut Medienberichten den Teilerkauf des größten deutschen Gasversorgers Ruhrgas. Die Rede ist von bis zu 49 Prozent. Die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires beruft sich in ihrem Bericht auf mehrere mit den Überlegungen vertraute Personen. E.ON verweigerte eine Stellungnahme.



Nachrichtenagentur berichtet von Ruhrgas-Teilverkauf durch E.ON

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Schuldentilgung und Investitionen



Erst in der vergangenen Woche hatte Deutschlands größter Energiekonzern E.ON berichtet, sich von Geschäftsaktivitäten im Wert von rund 15 Milliarden Euro zu trennen. Der Konzern wolle mit dem Geld die eigenen Schulden reduzieren und die geplante globale Expansion finanzieren. E.ON machte jedoch keine genaueren Angaben zu den Desinvestitionen. E.ON Ruhrgas erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 20 Milliarden Euro.

Preisverfall macht Ruhrgas zu schaffen



Gegen Bedenken des Kartellamtes hatte E.ON 2003 mit Hilfe einer Ausnahmegenehmigung des Wirtschaftsministeriums den Gasversorger übernommen. Der Kaufpreis lag damals bei 10 Milliarden Euro. Der aktuelle Preisverfall auf dem Gasmarkt belastet das Unternehmen aber. Der Konzern hat langfristige Lieferverträge mit den Produzentenländern wie Russland oder Norwegen geschlossen, in denen den Lieferanten dank der Ölpreisbindung vergleichsweise hohe Abnahmepreise garantiert werden. Daher trifft Ruhrgas der Preisverfall besonders stark.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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