Missbrauchsbefürchtungen bei Umlagen-Erhöhung

17.11.2010 | Redaktion: Patricia vom Merk
Viele Energieversorger müssen auf Grund der gestiegenen Umlage ihre Preise erhöhen. Wer hierzu keine Informationen abgibt, wird da schnell zum schwarzen Schaf und wird ganz genau beobachtet. So ging es auch der Mainova AG, als sie die 6-wöchige Frist, ihre Kunden über die Anhebung zu informieren, weidlich nutzte. Denn werden die Informationen über den Grund der Erhöhungen zu spät ausgesprochen, kann es sein, dass es für einen Wechsel zu spät ist.
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Missbrauchsbefürchtungen bei Umlagen-Erhöhung

Missbrauchsbefürchtungen bei Umlagen-Erhöhung

Mainova ist mehr als nur sauber



Skeptiker verbreiteten die Befürchtungen über eine überproportionierte Preiserhöhung bei einzelnen Energieversorgern. Nun, da die Höhe der, im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten, Umlagen bekannt ist, stellte sich aber heraus, dass die Mainova nicht zu den Energieversorgern gehören kann, die die Preise zu hoch machen. Zwar muss auch dieser Stromversorger die Preise anziehen, doch legt Mainova die Erhöhung der betriebswirtschaftlichen Rechnung zu Grund. Und diese ist relativ transparent und nachvollziehbar. Die Mainova bleibt mit der Erhöhung um 1,383 Cent pro Kilowattstunde sogar unter der Umlagen-Erhöhung und somit auch unter dem deutschen Bundesdurchschnitt der Erhöhungen. Während die Umlage hier nämlich nur um 6,8 Prozent steigt, tut sie es bei den bisher bekannten Tarifanhebungen um knappe 8 Prozent.


Entega geht nicht an die Öffentlichkeit



Währen die Mainova also nun zu den empfehlenswerten Energieversorgern gehört, sieht es bei der Entega in Darmstadt beispielsweise anders aus. Da diese keine Informationen herausgibt, muss sie sich Missbrauchsbefürchtungen gefallen lassen. Wenn Sie mit den Preisanhebungen nicht an die Öffentlichkeit geht, schadet dies dem Image des Ökostroms, was der Energieversorger eigentlich verhindern wollen sollte. Den die Entega gilt eigentlich als sehr umweltfreundliches Unternehmen. Die Intransparenz schneidet sie somit ins eigene Fleisch.

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