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kostenlose Stromwechsel HotlineBaden-Württemberger zahlen weniger als andere
Nachricht vom 12.11.2010Vergleicht man die Preise für Strom und Gas in Deutschland mit denen der EU, stellt man fest, dass die Preise hierzulande viel höher liegen als anderswo. Als Bundesland mit den billigsten Strompreisen hat sich nun Baden-Württemberg herausgestellt. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Leipziger Instituts für Energie GmbH zum Strom- und Gasmarkt in Baden-Württemberg. Die Studie wurde gestern im Landtag in Stuttgart vorgestellt.
Baden-Württemberger zahlen weniger als andere
Ein Drittel über EU-Niveau
Bei einem normalen Haushaltsverbrauch und einem durchschnittlichen Preis von 21,18 Cent pro Kilowattstunde liegt Baden-Württemberg mit an der Spitze der günstigen Stromländer. Die günstigsten Preise gibt es aber in Hamburg und Berlin. Im deutschen Durchschnitt zahlen Verbraucher für ihren Strom 23,58 Cent für jede verbrauchte Kilowattstunde, was fast ein Drittel über dem EU-Niveau liegt. Das liegt an den hohen Steuern und Abgaben in diesem Lande. Die Stromsteuer, Mehrwertsteuer, Umlagen für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie Konzessionsabgaben machen fast 42 Prozent des Strompreises aus. Da können auch die Stromanbieter nicht mehr viel drehen
Kartellamt hilft beim Wechsel
Der Wirtschaftsminister Ernst Pfister freute sich über den guten Durchschnitt von Baden-Württemberg, rechnet aber auch hier mit Preiserhöhungen für 2011: „Wer Ja sagt zu regenerativen Energien, muss den Menschen aber auch sagen, dass diese nicht zum Nulltarif zu haben sind“. Allein die Errichtung neuer Hochleistungsstromnetze werde in den nächsten mehrere Milliarden fressen. Damit Verbraucher ihre Stromkosten trotzdem unter Kontrolle haben, fordert Pfister sie auf, ein Auge auf billigere Stromanbieter zu werfen und gegebenenfalls zu wechseln. Im nächsten, teuren Jahr soll eine Markttransparenzstelle im Kartellamt helfen, die Tarife zu vergleichen. Außerdem soll die Stelle die Preisbildung der Unternehmen überwachen. Doch das reicht Pfister noch nicht. Er findet, der Druck auf Innovation und Kostensenkung muss noch steigen, damit erneuerbare Energien schneller an den Markt herangeführt werden können. Er begrüßt die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke, denn der Bau neuer Kraftwerke würde den Energiepreis für das kommende Jahr noch weiter in die Höhe treiben.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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