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Experten zweifeln am Sicherheitsstandard der AKWs

Nachricht vom 22.10.2010
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Im Bundestag wurden nun von mehreren Sachverständigen Experten Meinungen laut, die an dem gegebenen Sicherheitsstandard von Atommeilern zweifeln. Demnach werden vollständige Sanierungsarbeiten, um die weitreichenden Fehler an sanierungsbedürftigen Atommeilern wie zum Beispiel Biblis A in Hessen zu beheben, nicht gelingen. Das von Atomgegner und Experten geforderte Maß an Sicherheit gegen Terrorangriffe könne so nicht sichergestellt werden.



Rot-Grüner Atomausstieg mit Folgen


Durch den von der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg seien damals nötige Restaurierarbeiten ausgeblieben, da diese für den ursprünglich geplanten Atomausstieg überflüssig gewesen wären. Durch die kürzlich beschlossene AKW-Laufzeitverlängerung sei dies jedoch hinfällig, da Kernkraftwerke nun länger am Netz bleiben wie ursprünglich von Rot-Grün gewollt und beansprucht. Geophysiker Lothar Hahn betonte jedoch weiterhin, dass grundsätzlich durch einen Austausch bestimmter Teile einige, beziehungsweise fast alle, Atommeiler weiterhin noch 40 Jahre betrieben werden könnten.

Röttgen betont Erweiterung der Sicherheitsstandards


Umweltminister Norbert Röttgen betont im Gegenzug seit Wochen es werde beständig ein Mehr an neuen Sicherheitsvorkehrungen- und Maßnahmen geschaffen. Experte Lother Hahn in Bezug auf den Paragrafen 7d dazu: „Mir erschließt sich der Mehrwert nicht.“






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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