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Tage der alten Glühbirne sind gezählt!

Nachricht vom 25.3.2009
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Die Europäische Kommission hat zwei Verordnungen zur Abschaffung der klassischen Glühbirne jetzt in Brüssel entgegengenommen. Bis 2012 sollen herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt werden, der Halogenlampe wurde immerhin eine Gnadenfrist bis mindestens 2016 eingeräumt.



Die EU-Kommission betonte, dass die Haushalte durch den geringeren Stromverbrauch der neuen Lampen bis zu 50 Euro im Jahr sparen können. Die Behörde geht bis zum Jahr von Energieeinsparungen um die 80 Millionen Kilowattstunden aus, wenn alle Verbraucher Europas auf energiesparende Beleuchtung umgestiegen sind. Das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von 23 Millionen Haushalten, also etwa der Größe Belgiens.
 
Wenn ein Durchschnittshaushalt auf Kompakt-Leuchtstofflampen umsteigt, spart er der EU-Kommission zufolge je nach Anzahl der ausgetauschten Glühbirnen zwischen 25 und 50 Euro im Jahr, der höhere Kaufpreis der Lampen mit eingerechnet. Die klassische Glühbirne wurde 1879 von Thomas Edison in die Läden gebracht, gilt aber als Energiekiller. Sie sollen nicht direkt verboten werden, müssen aber eine bestimmte Mindestenergie-Effizienz erfüllen. Da herkömmliche Glühbirnen lediglich 5 Prozent der verbrauchten Energie in Licht umwandelt und der Rest als Wärme verlorengeht, ist sie sehr ineffektiv.
 
Die neuen kompakten Glühlampen verbrauchen laut EU-Behörde bis zu 75 Prozent weniger Energie. Ab September 2009 sollen sie die 100-Watt-Glühlampen und ab 2012 dann auch leistungsschwächere Birnen ersetzen. Die Halogenlampen sind noch bis mindestens 2016 im Handel, und effiziente Modelle sparen gegenüber der klassischen Glühlampe immerhin 25 bis 50 Prozent Energie bei gleicher Leuchtstärke. Die Energielampen sparen zwar Strom, stehen aber auch in der Kritik.
 
Sie seien zwar inzwischen als medizinisch unbedenklich eingestuft worden, wiesen aber in vielen Fällen bei der Leuchtkraft noch Defizite auf. Bereits 2007 war die EU-Kommission von den Staats-und Regierungschefs der Länder angehalten worden, neue Konzepte zu entwickeln, mit denen man die Energieeffizienz der Beleuchtung steigern könne. Damit soll die Klimaschutzpolitik vorangetrieben werden, die u.a. vorsieht, dass bis 2020 der CO-2- Ausstoß gegenüber 1990 um 20 Prozent verringert werden soll.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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