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EEG-Umlage nicht an Verbraucher weitergeben

Nachricht vom 18.10.2010
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Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) gaben am vergangenen Freitag bekannt, dass die EEG-Umlage von 2,04 auf 3,5 Cent je Kilowattstunde verbrauchtem Strom ansteigen werde. Mit der EEG-Umlage wird der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert. Auf den Bereich der Solarenergie entfallen laut Matthias Kurth (Bundesnetzagentur, Präsident) gut 8 Milliarden Euro von den insgesamt 12,7 Milliarden Euro. Kurth sieht keinen Anlass, die Erhöhung der Umlage komplett auf die Verbraucher abzuwälzen.



EEG-Umlage nicht an Verbraucher weitergeben

EEG-Umlage nicht an Verbraucher weitergeben


Steigender Strompreis muss nicht sein



„Der starke Anstieg der EEG-Umlage ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Vor allem wirkt sich hier die gestiegene Gesamtsumme der Vergütungszahlungen an die Anlagenbetreiber aus“, so Kurth.

Er kritisiert die voraussichtlichen Strompreiserhöhungen die nach Angaben der Energiekonzerne auf die Verbraucher zukommen werden und erklärte, „Verbraucher sollten nicht in vollem Umfang mit der erhöhten EEG-Umlage belastet werden. Die zunehmende Menge an erneuerbarer Energie bewirkt sinkende Großhandelspreise, weil sukzessive teure Kraftwerke aus dem Markt gedrängt werden“. Berechnungen der Bundesnetzagentur zufolge müsse der Anteil der Beschaffungskosten um etwa 0,5 Cent je Kilowattstunde sinken und somit auch der Strompreis.

Matthias Kurth empfiehlt den Verbrauchern einen Vergleich der Stromanbieter und gegebenenfalls einen Wechsel.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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