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Strompreise müssten transparenter werden

Nachricht vom 18.10.2010
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Derzeit wird die stetige Erhöhung der Strompreise dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der damit steigenden EEG-Umlage zugeschrieben. Doch laut einer Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), die Greenpeace Energy in Auftrag gab, müssen die Verbraucher für Kohle- und Atomstrom deutlich tiefer in die Tasche greifen, als auf der Stromrechnung ausgewiesen wird.



Strompreise müssten transparenter werden

Strompreise müssten transparenter werden

Offenheit gefordert



Die für die Förderung der konventionellen Energien entstehenden Zusatzkosten werden in Form von Steuern und Abgaben von den Verbrauchern gezahlt und müssten korrekter Weise transparent über die Stromrechnung abgerechnet werden, forderte die Klima-Allianz (Bündnis zu Klimaschutz).

Die versteckte Konventionelle-Energien-Umlage liege laut der Studie bei 4 Cent je Kilowattstunde, das sind bei einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowatt jährlich 140 Euro. Im Vergleich dazu liegt die EEG-Umlage für die erneuerbaren Energie bei 3,5 Cent und schlägt bei gleichem Stromverbrauch ab 2011 jährlich mit 122 Euro zu buche. „Es ist unredlich, den Öko-Energien die Verantwortung für steigende Strompreise zu geben, während Atomkraft und Kohle ihre Kosten bequem und scheinbar unbemerkt auf den Steuerzahler abwälzen“, krisierte Robert Werner (Greenpeace Energy, Vorstand) dieses Vorgehen.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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