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Neuer Wärmespeicher für Kraftwerke

Nachricht vom 24.3.2009
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Der Konzern RWE Power hat jetzt damit begonnen, einen Hochtemperatur-Wärmespeicher für Kraftwerke zu konzipieren, die mit Gas-und Dampfturbinen laufen. Das Vorhaben soll in den kommenden Jahren mithilfe der Vertragspartner, zu denen u.a. ThyssenKrupp Xervon Energy und die Paul Wurth Gruppe gehören, vorangetrieben werden.



Zu den Investitionskosten wollte sich RWE Power nicht äußern, da sie nicht abschätzbar seien. Für die Entwicklung des neuartigen Wärmespeichers sind ca. 2,5 Jahre vorgesehen. Nach erfolgreicher Planung soll dann 2011 eine Pilotanlage im RWE-Heizkraftwerk Dortmund errichtet werden, die 10 Megawatt Strom produziert. Ein solcher Speicher würde Kraftwerke künftig unabhängiger vom öffentlichen Strom-und Wärmenetz machen, da man sie zeitweise abkoppeln könne. Wenn die Kunden tagsüber weniger Wärme verbrauchen als produziert wird, käme der Rest in den Speicher und könne nachts genutzt werden. Die Gasturbine würde während dieser Zeit dann nicht mehr benötigt werden.
 
Bisher ist dieses Verfahren bei GuD-Werken, die mittels Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten und die vorhandenen Brennstoffe stark ausnutzen und einen niedrigen CO-2-Ausstoß vorweisen können, nicht machbar. Die Kraft-Wärme-Kopplung soll mit den modernen Speichern effizienter gestaltet werden, damit sie bei geringerem Energieverbrauch so viel Wärme wie möglich erzeugen. Johannes Lambertz, Vorstandsvorsitzender der RWE Power will die Kraftwerke flexibler gestalten, nur dann werden sie mit den Leistungen der Offshore-Windparks mithalten können.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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