Rot-Grün mit Versäumnissen in der Endlager-Frage

| Redaktion:
Norbert Röttger, Bundesumweltminister (CDU), wirft der Bundesregierung aus dem Jahr 2000, gestellt durch eine rot-grüne Koalition massive Versäumnisse in der Endlager-Frage vor. Die Parteien hätten es versäumt, die Suche nach möglichen Atommüll-Endlagerstätten voran zu treiben. Stattdessen hätten sie die Erkundungsarbeiten im potenziellen Endlager Gorleben für zehn Jahre gestoppt und die Verantwortung einfach weiter gereicht.
Kostenloser Stromvergleich und bis zu 500,-Euro sparen!
Personen auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
oder
Fläche auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
oder
Rot-Grün mit Versäumnissen in der Endlager-Frage

Rot-Grün mit Versäumnissen in der Endlager-Frage

Endlager-Frage wieder aufgeworfen



Seit Oktober dieses Jahres dürfen die Erkundungsarbeiten im möglichen Atommüll-Endlager Gorleben wieder aufgenommen werden. Wann die Arbeiten an dem Salzstock in Niedersachsen jedoch erneut beginnen, ist bislang unklar. Derzeit laufen die Untersuchungen zu der Frage, ob die Festlegung des einzigen in Frage kommenden Endlager-Standortes auf Gorleben in den 1980er Jahren politisch motiviert war. Am Donnerstag wurden die Befragungen der Zeugen fortgesetzt. Der Untersuchungsausschuss wurde durch die SPD, die Grünen sowie die Linkspartei ins Leben gerufen. Im Raum steht zudem die Frage, ob wissenschaftliche Einschätzungen bewusst ignoriert wurden. Der Beschluss für Gorleben als einziges mögliches Endlager wurde von der Bundesregierung unter Helmut Kohl getroffen. Die derzeitige Regierung stritt die Vorwürfe bislang stets ab.

Regierungsbeschluss stark kritisiert



Röttger verweist darauf, dass sich erst die derzeitige Regierung wieder darum bemühe, einen sicheren Lagerplatz für den radioaktiven Atommüll zu finden. Man wolle für eine sichere Endlagerung sorgen und lasse deshalb die Arbeiten in Gorleben wieder aufleben. Er verstehe allerdings auch, dass die Bewohner von Gorleben an umfassenden Informationen interessiert seien. Denn bislang wurde die Entscheidung der Regierung, Gorleben wieder aufleben zu lassen, stark kritisiert. Röttger sagt darauf, dass es keine moralisch vertretbare Alternative gebe. Er wolle, gemäß seinen Ankündigungen, in die Region fahren und mit der Bevölkerung in einen Dialog treten. Er könne den Wunsch nach Beteiligung nachvollziehen und wolle helfen, diesen umzusetzen.

§ Zitieren der News mit Verlinkung ausdrücklich gestattet!

Themen aus dem Magazin

Begriffe im Stromlexikon

Begriffe im Gaslexikon

Begriffe im Heizöllexikon

Energie sparen im Haushalt

Weiteres zum Thema finden sie in unseren Rubriken
Weitere Stromnachrichten

Stromkonzerne planen Kraftwerk-Abschaltung

In Deutschland sollen 47 Kohle- und Gaskraftwerke abgeschaltet werden. Die Anträge auf Stilllegung liegen der Bundesnetzagentur vor. Der Betrieb lohne sich aufgrund der Subventionen für Ökoenergie nicht mehr. mehr mehr

Hohe Steuereinnahmen durch steigende Strompreise

Die Bundesregierung profitiert von der Energiewende. Die steigenden Strompreise gehen mit steigenden Steuereinnahmen einher. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Bund Mehreinnahmen durch die Umsatzsteuer auf die EEG-Umlage in mehr mehr

Stromsparende Haushaltsgeräte - Neue Vorgaben

Die Europäische Union will weiter gegen Stromfresser vorgehen. Haushaltsgeräte mit einem sehr hohen Stromverbrauch sollen verboten werden und bei den anderen Geräten der Verbrauch verringert werden. Gelingen mehr mehr

Ausführliches zum Thema in unserem Magazin

Die Entwicklung der Strompreise

Die Frage, ob Strom immer mehr zu einem Luxusgut wird, steht vor dem Hintergrund der stetig steigenden Strompreise im Fokus von Experten und Verbrauchern. Strompreise mehr

Die Stromtarife der Stromanbieter

Eine genaue Zahl der auf dem deutschen Strommarkt verfügbaren Stromtarife ist schwer zu ermitteln. Denn mehr als 1.100 Stromversorger stellen den Verbrauchern jeweils mehrere ...Stromtarife mehr

Mit dem Stromanbieterwechsel zum günstigen Versorger

Die Voraussetzungen für Stromanbieterwechsel sind einfacher zu realisieren als je zuvor und dennoch wächst die Zahl der durchgeführten Wechsel nur langsam. Lag die Wechselquote im ...Stromanbieterwechsel mehr

0800 955 955 0
Kostenlose Stromwechselhotline
Mobil: 0351 8888 043
hilfe@stromvergleich.de
Garantiert - Unabhängig - Neutral !
Werbung auf www.stromvergleich.de | Presse / Impressum | AGB / Datenschutz  Stromvergleich.de auf Google+   
LiveZilla Live Chat Software