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Sanierungs-Zwang aus Energiekonzept gestrichen

Nachricht vom 23.9.2010
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Ursprünglich hatte Norbert Röttgen (Bundesumweltminister) im Energiekonzept geplant, die Wärmesanierung von Gebäuden zur Pflicht für alle Hausbesitzer zu machen. Ziel dieses Zwangs sollte sein, dass kein CO2 mehr verursacht wird, die Energieversorgung ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gespeist wird und bis zum Jahr 2050 den Wärmebedarf um 80 Prozent zu senken. Als Konsequenzen für diejenigen dieser Sanierungsverpflichtung nicht nachkommen würden, sollten steuerliche Nachteile gelten.



Sanierungs-Zwang aus Energiekonzept gestrichen

Sanierungs-Zwang aus Energiekonzept gestrichen

Ersatzbauten bezuschussen



Laut Presseangaben sind die Pläne abgemildert worden und auch die drohenden Konsequenzen werden nicht durchgesetzt. Das neue Ziel ist nun die Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 80 Prozent anstatt der ursprünglich geforderten 100 Prozent. Für alte Gebäude, deren energetische Sanierung unwirtschaftlich wäre, soll es künftig eine Abrissprämie geben um Ersatzbauten zu unterstützen. Sebastian Körber (FDP, baupolitischer Sprecher) sagte, „Wichtig ist, dass auch Ersatzneubauten bezuschusst werden, weil es gerade beim Gebäudestand der 60er und 70er Jahre Häuser gibt, die von ihrer Substanz in einem zu schlechten Zustand sind, um sie ausreichend energetisch sanieren zu können“ und verweist zusätzlich darauf, die Sanierungen mit barrierefreiem Wohnen zu verbinden. „Wir müssen beim Sanieren viel stärker als bisher auch den demografischen Wandel bedenken und mehr Gebäude so umbauen, dass sie barrierefrei sind“, so Körber.

Am kommenden Dienstag wird das Bundeskabinett über das Energiekonzept und die darin vorgesehenen Energiesparpläne für Gebäude entscheiden und dieses verabschieden.






Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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Materiekenner( vom 24.09.2010 )

Wieso setzen sich erst jetzt nach erbosten Protesten die Fachleute mit realitätsnäheren Betrachtungen durch? Es war selbst für dem Dümmsten mit Krückstock klar erkennbar, dass diese Pläne Millionen Bürger in den Ruin getrieben hätten. Wenn jemand wie Röttgen einen derartigen Dummschrott auf die Menschheit losläßt, dann heißt das nur, dass er von dem Sachgebiet nicht die geringste Ahnung hat. So jemand müsste sofort entlassen werden oder aus Restanstand unverzüglich zurücktreten.<br />
Ein Tip: Verschont die Hausbesitzer mit Euren \"Fördermitteln\" , die Ihr ihnen via Steuern schon vorher aus der Tasche genommen habt und lasst sie frei nach Marktlage entscheiden, was sie mit ihrem Eoigentum machen. Eigentum verpflichtet nämlich nicht nur, es berechtigt primär umfassend zu etwas! Nur ist das in diesem Land scheinbar untergegangen.

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