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Teurer Strom in Ostdeutschland

Nachricht vom 21.9.2010
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Obwohl die Kaufkraft in den neuen Bundesländern immer noch deutlich unter der der alten Bundesländer liegt, müssen die ostdeutschen Haushalte deutlich mehr für die Energie zahlen. Besonders durch hohe Netznutzungsgebühren liegen die Preise im Osten deutlich über denen in Westdeutschland. Die Gesellschaft für Konsumforschung berichtete über diese Ergebnisse und ein Verbraucherportal hat es geschafft aufzuschlüsseln, woher diese Unterschiede kommen.



Teurer Strom in Ostdeutschland

Teurer Strom in Ostdeutschland

Die Gründe für den teuren Strom



Verantwortlich sind laut der Studie eines Verbraucherportals nicht nur die örtlichen Netznutzungsgebühren. Denn diese werden durch die Bundesnetzagentur reguliert und sind außerdem nicht Teil des Wettbewerbs. Grund ist auch, dass nach der Wiedervereinigung viel Geld in die Stromnetze investiert wurde. Diese Investitionen sind noch nicht vollständig abgeschrieben. Diese Kosten fließen allerdings auch in die Netznutzungsendgelte mit ein. Ein weiterer Grund für die teureren Preise im Osten muss also die Bevölkerungsdichte sein. Diese ist in den neuen Bundesländern deutlich geringer als in den alten. Und je mehr Menschen auf engem Raum leben, desto weniger Netz wird benötigt.

Demzufolge sinken auch die Preise hierfür. Außerdem wird der kostenintensive Netzrückbau nötig, wenn noch mehr Menschen aus dem Gebiet wegziehen. Es ist also im Endeffekt immer alles auf die Kosten für die Netze zurückzuführen. Denn die Unterschiede bei den reinen Energiepreisen sind nicht groß. Im Musterhaushalt liegen die Strompreise bei 394 Euro, und zwar auf beiden Seiten. Nur beim Gas sind die Preise in den neuen Bundesländern tatsächlich etwas höher.






Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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