Dreiviertel sind gegen Laufzeitverlängerung

15.9.2010 | Redaktion: Patricia vom Merk
Laut einer Umfrage des Info-Forschungsinstitutes sind von 1.040 Befragten 60,4 Prozent gegen die geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland, lediglich 34,6 Prozent sprachen sich dafür aus. Dass die Bundesregierung den 2001 beschlossenen Atomausstieg bis zum Jahr 2021 weiterhin verfolgt, befürworten 50,3 Prozent der Umfrageteilnehmer und würden dafür auch höhere Strompreise akzeptieren. Erhöhte Strompreise für atomfreien Strom würden jedoch 46,9 Prozent nicht hinnehmen wollen.
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Dreiviertel sind gegen Laufzeitverlängerung

Dreiviertel sind gegen Laufzeitverlängerung

Erneuerbare Energie stärken



Sollte die Verlängerung der Laufzeiten für die 17 deutschen Atomkraftwerke von der Bundesregierung umgesetzt werden, sprachen sich 85,9 Prozent der Teilnehmer für eine Abschöpfung der Zusatzgewinne durch den Staat aus. Nur 11,9 Prozent der Befragten sind dafür, dass die Energiekonzerne die zusätzlichen Gewinne in Milliardenhöhe für sich behalten dürfen.

Die dadurch erzielten zusätzlichen Einnahmen sollte der Staat für den Ausbau der erneuerbaren Energien verwenden, so die Meinung von 61 Prozent der Umfrageteilnehmer. Dass mit dem Geld besser die Staatsschulden beglichen werden sollten, befürworten gut 20 Prozent. 14 Prozent der Befragten erklärten, der Staat solle das Geld für „andere Zwecke“ ausgeben und 5 Prozent sprachen sich dafür aus, die Zusatzeinnahmen in den Bundeshaushalt fließen zu lassen.
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