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kostenlose Stromwechsel HotlineAtomenegie: Alles ganz offen und öffentlich?
Nachricht vom 14.9.2010Sowohl die Bundesregierung als auch die Energiekonzerne EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall hatten sich Vorwürfe gefallen lassen müssen, dass es bei den Absprachen und Vereinbarungen zur geplanten Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke nicht mit rechten Dingen zuging und die Bundesregierung käuflich sei. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Bundesregierung eine Vereinbarung mit den Energiekonzernen geheim gehalten hatte. Mittlerweile wurde sie veröffentlicht.
Atomenegie: Alles ganz offen und öffentlich?
Hohe Belastungen für die Energiekonzerne
In der Vereinbarung hatten sich die Energiekonzerne mit Schutzklauseln gegenüber der Bundesregierung abgesichert und so vereinbart, dass die hohen Kosten für Nachrüstung der Sicherheitsmaßnahmen auf die Abgaben für die erneuerbaren Energien angerechnet werden. Laut Johannes Teyssen (Vorstandsvorsitzender E.ON) stünde die Sicherheit der Atomkraftwerke an erster Stelle.
Teyssen wies die Vorwürfe der Kungelei zurück und erklärte, „Von Kungelei kann überhaupt keine Rede sein. Alles ist öffentlich.“ Weiterhin seien die Vorwürfe falsch, dass die Energiekonzerne den Großteil der Zusatzgewinn behalten könne. Laut Teyssen sei die Belastbarkeit der Industrie durch den Atom-Kompromiss erreicht. Rechne man alle geplanten Abgaben incl. der Brennelemente-Steuer zusammen, so würde der Staat fast zwei Drittel der Zusatzgewinne abschöpfen.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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