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Atomkraftwerk für Litauen

Nachricht vom 7.9.2010
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Seit dem 01.01. 2004 gehört die Republik Litauen zur europäischen Union und als Voraussetzung für den Beitritt zur EU ihr Atomkraftwerk „Ignalina“ abschalten. Seither ist das Land von Gas und Kohle zur Energieversorgung abhängig. Durch den Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland war auch Litauen vom Gasmangel betroffen und will sich nun um eine unabhängigere Energieversorgung bemühen. In Planung ist ein neues Atomkraftwerk, um das abgeschaltete zu ersetzen.

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Atomkraftwerk für Litauen

Atomkraftwerk für Litauen


Unterstützung von der Bundeskanzlerin



Im Rahmen ihrer Baltikum-Reise führte Angela Merkel (Bundeskanzlerin) Gespräche mit Dalia Grybauskaite (litauische Staatspräsidentin) und befürwortet den Bau eines Atomkraftwerkes. Sie sagte, „Wir haben immer auch in der Phase der Schließung von Ignalina gesagt, dass wir unterstützen, dass es ein neues, modernes, sicheres Kernkraftwerk baut, wenn es das möchte. Die Situation ist nicht gut, weil die baltischen Länder noch zu stark in der Isolierung sind und nicht eingebunden sind in den europäischen Binnenmarkt.“ „Wir werden alles tun, damit dieser hier politisch gewollte Bau auch politisch von uns unterstützt wird“, fügte Merkel hinzu.

Dalia Grybauskaite zeigt sich erfreut über die Unterstützung aus Deutschland und erklärte, „Es wäre schön, wenn man uns auf der europäischen Seite unterstützen würde. Wir erwarten europäische Investoren“.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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