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kostenlose Stromwechsel HotlineGünstiger Strom: Nicht für Nachtspeicherheizung
Nachricht vom 3.9.2010Während für Haushalte, die den herkömmlichen Strom nutzen, ein Wechsel des Stromanbieters ein großes Sparpotenzial bieten kann, haben die Nutzer von Nachtspeicherheizungen das Nachsehen. Für den Nachtstrom gibt es kaum Stromanbieter die günstige Tarife anbieten, daher bleibt meist nur der regionale Grundversorger. So fällt zum großen Teil auch die Nutzung von Ökostrom weg, da nicht alle Anbieter „echten“ Ökostrom im Angebot haben. Dies ergab eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Sachsen.
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Günstiger Strom: Nicht für Nachtspeicherheizung
Umrüstung der Heizungsanlage lohnt sich
Roland Pause (Verbraucherzentrale Sachsen, Energieexperte) erklärte, „Für solche Kunden gibt es fast kein Einsparpotenzial, da überregionale Stromanbieter den preiswerten Nachtstrom kaum in ihrem Angebot haben.“ Grund für das mangelnde Angebot an Nachtstromtarifen sei laut Pause das hohe Netzentgelt, das die Stromanbieter für den Nachtstrom zahlen müssten. Das mache den Nachtstrom unwirtschaftlich.
In den 1950iger Jahren wurde die Nachtspeicherheizung als günstigere Alternative zu Ölöfen und Kohleheizung eingeführt. Doch in der heutigen Zeit ist die Nutzung dieser Heizungsart nicht mehr rentabel und soll daher bis zum Jahr 2020 zum größten Teil abgeschafft werden. Das heizen mit Gas und Öl ist fast dreimal günstiger als der Nachtstrom und auch umweltfreundlicher.
Alles in Allem lohnt sich eine Umrüstung der Heizungsanlage auf längere Sicht, da auch zukünftig der Nachtstrom teurer sein wird als die fossilen Brennstoffe.
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
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Denker( vom 28.12.2010 )
Ich habe in meinem Haushalt, die ungefähr die gleiche Menge Energie verbrauchen. Das Auto und das Haus.
Das Auto fährt mit Sprit und soll auf Strom umgestellt werden und das Haus verbraucht Strom und soll auf Sprit umgestellt werden? Irgend etwas stimmt hier nicht. Gibt es da vieleicht eine Milchmädchenrechnung?
UBern( vom 29.03.2011 )
Ich schließe mich voll und ganz Herrn Denker an. Man sucht noch Speicher für Energiespitzen und denkt dabei an Speicherbecken in Norwegen oder intelligenten Speicher in Elektroautos. Warum nutzt man dann nicht intelligente Netze für Speicherheizungen? Warum hat man das vergessen? Strom aus Solar oder Windrädern lässt sich nicht in Heizungen nutzen und das sind hohe Verbraucher. Ich habe immer gedacht, dass Öl immer weniger wird und wir auf Strom aus erneuerbarer Energie umsteigen wollen. Ist das nun falsch?
ckokag( vom 23.09.2011 )
So ist es. Dem Bericht zufolge sind die Netzentgelte für Nachtstrom zu hoch. Das lässt sich ändern, so man will. Die Stromnnetze sind Teil der Daseinsvorsorge, gehören somit nicht in die Hände von privaten Aktiengesellschaften, die zuallererst die Rendite im Sinn haben.
Dass die Umstellung auf Gas und Strom gerade auf lange Sicht sinnvoll sein soll, klingt wie eine Meinung aus den Jahren vor der ersten Ölkrise in den Siebzigern. Sinnvoll könnte eine dezentrale Stromerzeugung vor Ort sein, um die vorhandenen Nachstromspeicheranlagen zu speisen. Hier sehe ich Raum für sinnvolle Innovationen. Das Rausreißen des Speicherfußbodens kommt gerade in einem relativ neuen Gebäude einem Teilabriss gleich. Leider sind Bürger/innen, die mit Strom heizen nur eine Minderheit, damit nicht die Zielgruppe politischer Bemühungen. Schade, vielleicht klappt es ja, wenn sich einige Entscheidungsträger der Bedeutung des Minderheitenschutzes in einer Demokratie erinnern.
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