Startseite Stromnachrichten Tragen Energiekonzerne nun AsseKosten? 

Tragen Energiekonzerne nun AsseKosten?

Nachricht vom 14.3.2009
Anzeige

Die Energieanbieter sollen die Kosten für die Schließung des veralteten Atommülllagers Asse tragen, so will es jedenfalls die Umweltorganisation Greenpeace und ließ einige ihrer Aktivisten symbolisch Pferdemist und gelbe Atommüllfässer vor dem Berliner EnBW –Unternehmen auskippen.



 

Diese Aktion sowie die Forderungen der Greenpeace begründete Tobias Münchmeyer, Atomexperte der Organisation, mit dem Argument, dass die Stromversorger über Jahrzehnte hinweg von der Asse profitiert hätten, indem sie mit der Atomenergie gutes Geld verdient und den Abfall in irgendeiner Grube abgeladen hätten. Das sei „radioaktive Abzocke“, da der Verbraucher nun für die Kosten der Sanierung oder Schließung aufkommen solle. Wer Atommüll produziere, müsse auch dafür zahlen, und das seien nun mal die Energieanbieter.
 
Greenpeace zufolge stammen knapp zwei Drittel des Abfalls aus dem Kernkraftwerk Obrigheim der EnBW, sechs Prozent sollen aus Anlagen der RWE kommen und weitere zwei Prozent aus Meilern von E.ON und Vattenfall. Ein Großteil des radioaktiven Mülls der Konzerne sei über das Forschungszentrum Karlsruhe entsorgt worden, aber nur sechs Prozent des Asse-Abfalls sind zweifelsfrei durch Forschungsinstitute verursacht worden. Zwischen 1967 und 1978 hatten sich 126 000 Fässer radioaktiver Müll in der Asse bei Wolfenbüttel angesammelt.

 







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

2008 mehr Strom als je zuvor über Atomreaktor Biblis ( vom 1.12.2008 )
2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
RWE plant trotz Wirtschaftskrise Investitionen in Milliardenhöhe ( vom 12.1.2009 )
Energiekonzern RWE zieht Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien in Betracht ( vom 13.1.2009 )
Heizung auch bei kurzer Abwesenheit laufen lassen ( vom 13.1.2009 )
Heizung bei Stromausfall durch Kälte per Hand neu starten ( vom 16.1.2009 )
Finanzkrise inzwischen auch für große Stromkonzerne spürbar ( vom 17.1.2009 )
Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung arbeiten nur wenige Minuten ( vom 18.1.2009 )
Die Glühbirne zieht sich aus den deutschen Haushalten zurück ( vom 18.1.2009 )
Energiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab ( vom 19.1.2009 )
Erstes Atomkraftwerk für Polen ( vom 19.1.2009 )
Bürogeräte nicht im Dauereinsatz laufen lassen-das spart Strom! ( vom 20.1.2009 )
Neue Agentur für Ökoenergie in Bonn geplant ( vom 21.1.2009 )
Stromverbrauch schießt aufgrund leerer Pipelines in die Höhe! ( vom 21.1.2009 )
Die Kernkraft ist zurück! ( vom 22.1.2009 )
Kernkraft als zuverlässige Alternative zum Gas ( vom 22.1.2009 )
So repariert man Heizanlagen und heizt sparsamer! ( vom 24.1.2009 )
Erneuerbare Energien beim Heizen auf dem Vormarsch ( vom 25.1.2009 )
Halogenlampen eher mäßige Energiesparer ( vom 25.1.2009 )
Ökostrom gefragt, aber selten Anbieterwechsel ( vom 26.1.2009 )