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AKW-Laufzeitverlängerung bis zu 15 Jahre

Nachricht vom 30.8.2010
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Kanzlerin Angela Merkel äußert sich erstmalig konkret zur geplanten Laufzeitverlängerung. Ihrer Ansicht nach, sei eine Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke um 10 bis 15 Jahre, aus fachlicher Sicht, im vernünftigen Bereich. Vize-Kanzler Guido Westerwelle unterstützt das Vorhaben und zeigt sich zuversichtlich, dass das Energiekonzept sich auch auf eine Verlängerung in dieser Größenordnung festlegen werde. Umweltschützer, Grüne und SPD zeigen sich empört.

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AKW-Laufzeitverlängerung bis zu 15 Jahre

AKW-Laufzeitverlängerung bis zu 15 Jahre

Atomstrom bis 2035


Durch die geplante Laufzeitverlängerung würden Kernkraftwerke so bis mindestens 2035 Strom produzieren. Dabei bleibt weiterhin unklar, ob eine Laufzeitverlängerung dieser Größenordnung von der schwarz-gelben Regierung durchgesetzt werden kann. Durch den Verlust der Mehrheit im Bundesrat, sei der Bestand einer Laufzeitverlängerung im Unklaren. So haben bereits mehrere Länder im Falle einer Verlängerung mit einer Bundesverfassungsklage gedroht (wir berichteten). Merkel betonte ausdrücklich, sie werde darauf achten, dass der Beschluss rechtlichen Bestand hat.

Laufzeitverlängerung nicht für alle Atomkraftwerke?


Nicht zwingend beschlossen ist bisher, dass die Laufzeitverlängerung sich auf alle 17 Kernkraftwerke in Deutschland bezieht. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) möchte bei einer Laufzeitverlängerung den Betreibern auflegen, ihre Atomkraftwerke durch hinreichende Sicherheitsmaßnahmen gegen Flugzeugabstürze zu schützen. Durch die Investition in derartige Sicherheitsmaßnahmen, könnten gerade kleinere und ältere Kernkraftwerke schnell unrentabel werden. Die FDP fordert weiterhin eine umfassende Verlängerung der Laufzeiten um mindestens 12 Jahre, idealerweise innerhalb eines Korridors von 12 bis 20 Jahren.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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