++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineVerbände fordern Energieeffizienzgesetz
Nachricht vom 25.8.2010Damit sowohl Verbraucher als auch die Wirtschaft zum Strom- und Energie- sparen angehalten werden, fordern Umweltverbände die Einführung eines Energieeffizienzgesetzes. Dieses soll bereits im Energiekonzept der Bundesregierung verankert werden. Das neue Gesetz solle festlegen, dass jährlich 2 Prozent Energie eingespart werden müssen. Helmut Röscheisen (Deutscher Naturschutzring) bemängelte, dass Deutschland in Sachen Energieeffizienz bislang nicht in der Lage ist, die EU-Vorgaben zu erfüllen.
Verbände fordern Energieeffizienzgesetz
Effiziente Technologien fördern
Im Zuge des Energieeffizienzgesetzes solle ein Energieeffizienzfonds eingerichtet werden, um eine Förderung von energieeffizienten Haushaltsgeräten zu gewährleisten.
Wolfgang Rhode (Vorstand IG-Metall) erklärte, dass ein Energieeffizienzgesetz durchaus positive Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt haben werde und sagte, „Energieeffiziente Technologien werden im internationalen Innovationswettbewerb immer wichtiger. Gerade die Beschäftigung in der Metall- und Elektroindustrie kann davon profitieren.“
Klaus Brunsmeier (Bund für Umwelt und Naturschutz, Vizevorsitzender) erklärte, „Statt Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke müssen Energieeinsparungen Kern eines zukunftsfähigen Energiekonzeptes sein.“
Gebäudesanierung weiter fördern
Die Bundesregierung sieht in ihrem Sparpaket Kürzungen in Milliardenhöhe für die energetische Gebäudesanierung vor. Diese sollen nach Auffassung von Umwelt- und Verbraucherverbänden zurückgenommen werden, da gerade in diesem Bereich große Potenziale stecken, um die Klimaschutzziele zu erreichen und den Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Lukas Siebenkotten (Deutscher Mieterschutzbund, Direktor) betonte, die Energiekosten sind „Preistreiber Nummer Eins bei den Wohnkosten.“
Sollte es tatsächlich zu den enormen Kürzungen bei den CO2-Gebäudesanierungsprogrammen kommen, seien laut Martin Mathes (IG Bau) über 100.000 Arbeitsplätze des regionalen Handwerks in Gefahr.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strompreise – Strom soll bezahlbar bleiben ( vom 18.5.2012 )Strompreis: Verbraucher zahlen nach Umzug zu viel ( vom 16.5.2012 )
Strompreis - Explosion der Strompreise bis 2025? ( vom 15.5.2012 )
Strom - Vattenfall beliefert Berlin mit Ökostrom ( vom 14.5.2012 )
Strom aus erneuerbaren Energien nimmt zu ( vom 11.5.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
Neue Energiestandards für öffentliche Bauten ( vom 10.8.2010 )REWAG baut Glasfasernetz aus ( vom 10.8.2010 )
Fördermittel für Energieberatung ( vom 11.8.2010 )
Solarenergie für Hamburger Flughafen ( vom 11.8.2010 )
Siemens sorgt für Klimaschutz ( vom 11.8.2010 )
Vorwürfe gegen die Umweltpolitik ( vom 11.8.2010 )
Gute Ergebnisse für E.ON im ersten Halbjahr ( vom 12.8.2010 )
Brandenburg nutzt Erneuerbrare Energien am meisten ( vom 13.8.2010 )
Vorreiter für die Selbstversorgung mit Energie ( vom 13.8.2010 )
Lachendes und weinendes Auge bei RWE ( vom 13.8.2010 )
Merkel weist Energiekonzerne zurecht ( vom 17.8.2010 )
Atomenergie: Käufliche Bundesregierung? ( vom 18.8.2010 )
Stadtwerke Karlsruhe erhalten EMAS-Zertifikat ( vom 18.8.2010 )
Intelligente Stromzähler von der Telekom ( vom 19.8.2010 )
Deutschland verbraucht zu viel Energie ( vom 20.8.2010 )
Fördermittel für effiziente Sanierungen fallen weg ( vom 20.8.2010 )
Atomwirtschaft: Abschöpfung der Zusatzgewinne ( vom 24.8.2010 )
Energiebericht wird zurückgehalten ( vom 24.8.2010 )
Windenergie: Thüringen forciert Ausbau ( vom 24.8.2010 )
Solarenergie: Kürzungen bislang ohne große Folgen ( vom 24.8.2010 )







Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )