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100 prozentige Umstellungen auf Ökostrom

Nachricht vom 21.8.2010
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Es gibt mehrere Gegner und auch Befürworter für und gegen erneuerbare Energien, beziehungsweise Atomkraftwerke. Ob eine 100 Prozentige Umstellung auf erneuerbare Energien in Deutschland überhaupt möglich ist, wagen viele Menschen zu bezweifeln. Diesen gehören beispielsweise der RWE Chef in der Sparte der Erneuerbaren Energien an, Fritz Vahrenholt, der diese Zukunftsplanung als Utopie bezeichnet. Denn die Sonnen und Windenergie sind unbeständig und keiner kann vorausahnen, wann Wolken die Solaranlagen verdecken oder wann der Wind weht. Auf Atomstrom kann also als Brücke nicht verzichtet werden.

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100 prozentige Umstellungen auf Ökostrom

100 prozentige Umstellungen auf Ökostrom

Rosenkrieg um Atomstromgeht weiter



Trotzdem hofft zum Beispiel Hans-Josef Fell, der Mensch der den Weg für die erneuerbaren Energien ebnete, auf eine ganzheitliche Umstellung. Seine Angst ist es jedoch, dass der Strom in Deutschland bald im Überschuss vorhanden sein wird. Denn die erneuerbaren Energien sind auf der Überholspur und durch die Verlängerungen der Atomlaufzeiten wird es auch mehr Atomstrom geben. Dieser Überfluss könnte die letzte Chance für die Atomstrombefürworter sein, das Ökostromgeschäft zu kippen. Denn sobald der Beschluss über längere Atomlaufzeiten unter Dach und Fach ist, wird darum gekämpft werden, dass Sonnen-, Wind und Wasserenergie nicht mehr den Einspeisevorrang haben, so fürchtet die Deutsche Umwelthilfe. Fritz Vahrenholt hofft auf einen Ausgleich von jeweils 50 Prozent bis zum Jahr 2050. Der Bundesgeschäftsführer Rainer Baake wiederspricht dieser Hoffnung. Für Ihn gibt es nur entweder- oder. Schwarz oder weiß. Schwarz-Gelb trifft seiner Meinung nach die Falsche Entscheidung, wenn diese ein sowohl-als-auch anstrebt. Damit würden „Verteilungskämpfe“ heraufbeschworen. Er verwies hierbei auf einen Passus im Energiewirtschaftsnetz, welcher erlaubt, Solar und Windkraftanlagen aus Sicherheitsgründen vom Netz zu nehmen. Und von diesem wird Gebrauch gemacht werden, denn ein „Ein Atomkraftwerk kann man nicht morgens um 9 abschalten und um 3 Uhr am Nachmittag wieder hochfahren", so Baake. Es könnte also durchaus sein, dass die teuren Photovoltaikanlagen bald abgeschaltet werden müssen, weil sich so stark für eine längere Zukunft der Atomenergie eingesetzt wurde. Das Klima wird rauer.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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