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kostenlose Stromwechsel HotlineStromverschwendung durch Straßenlaternen
Nachricht vom 16.8.2010Vielerorts werden Straßenlaternen zur Aufwertung des Stadtbildes genutzt und beleuchten Gebäude und Straßen die ganze Nacht hindurch. Laut Naturschutzbund (NABU) belastet dies nicht nur die Anwohner, die sich nachts durch das Licht gestört fühlen, sondern auch die Natur und natürlich werden unnötiger Weise die Stromkosten der Kommunen in die Höhe getrieben.
Stromverschwendung durch Straßenlaternen
Energieverbrauch senken und Klima schützen
Doch nicht nur als stilistisches Mittel wird die Straßenbeleuchtung zum Umweltsünder und Geldverschwender sondern auch die teilweise veralteten Straßenlaternen sollten dringend ersetzt werden, so der NABU. Gut ein Drittel der Straßenlaternen sei über 20 Jahre alt und sollte erneuert werden. Die Modernisierung könnte die Stromkosten um bis zum 50 Prozent senken. Immerhin würden die Städte bundesweit zwischen drei und vier Milliarden Kilowattstunden Strom verschwendet.
Olaf Tschimpke (Präsident des NABU) betonte, „Die Modernisierung der Stadtbeleuchtung ist einer der wichtigsten Beiträge der Kommunen zum Klimaschutz. Durch intelligente Lichtplanung und Beleuchtungstechnik kann der Energieverbrauch um 30 bis 50 Prozent gesenkt und die klammen Haushalte vieler Städte von steigenden Kosten für Strom und Wartung entlastet werden.“
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
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Dieter Grote( vom 16.08.2010 )
Eine lippische Idee wird nicht nur in Deutschland immer bekannter, sondern auch im Ausland stößt die „Dial4Light“-Idee des Dörentrupers Dieter Grote auf breite Zustimmung. Die Stadtwerke Lemgo, die seine Vorstellungen umsetzten, bekommen aus dem In- und Ausland immer mehr Anfragen zu dem Produkt.
Alles begann vor einigen Jahren mit Sparmaßnahmen der Gemeinde Dörentrup. Um die öffentliche Kasse zu schonen, wurde in Dörentrup die Straßenbeleuchtung um 23 Uhr ausgeschaltet. Das stieß natürlich bei einigen Bürgern auf Widerstand, immerhin birgt der Heimweg im Dunkeln so manche Gefahr. Marketingmann Grote kam deshalb – im wahrsten Sinne des Wortes – die zündende Idee: Man müsste die Straßenlaternen bedarfsgerecht anstellen können, wie das im eigenen Haushalt auch möglich ist. Die Stadtwerke Lemgo nahmen sich dieser Idee an und entwickelten sie weiter: Bürger können sich mit ihrer Telefonnummer registrieren und wählen über einen Streckencode – welcher im Internet oder an der Straßenlaterne aufgeführt ist – die entsprechende Leuchtstrecke aus und binnen Sekunden wird diese erhellt. Die Leuchtzeit ist dabei variabel und abhängig von der jeweiligen Streckenlänge. Das ist nicht nur ökologisch wertvoll, sondern spart auch noch Geld. Jede Kommune, die insbesondere im ländlichen Raum viele wenig frequentierte Straßen hat, könne durch diese Methode extreme Kostenersparnisse erreichen. . Die Stadtwerke gehen deshalb in die Offensive. Weite Information gibt es im Internet unter:
www.dial4light.de
http://www.zeit.de/2010/14/Technik-im-Trend-Handylicht
http://www.3sat.de/mediathek/?obj=17598
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