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Ist das Atomkraftwerk Isar I zu unsicher

Nachricht vom 12.8.2010
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Das Atomkraftwerk Isar I ging im Jahr 1979 ans Netz und wird vom Energiekonzern E.ON betrieben. Seit längerem wurde spekulativ über diverse Sicherheitsmängel gesprochen, doch nun sollen sie durch ein Gutachten des TÜV bestätigt worden sein. Presseberichten zufolge sei der Reaktor „gemäß den damals geltenden Anforderungen“ nur gegen einen zufälligen Absturz eines Militärflugzeuges geschützt. Gegen Terroranschläge mit Passagierflugzeugen sei das Atomkraftwerk nicht in ausreichendem Maße gesichert.



TÜV-Bericht scheint Auslegungssache zu sein



Auch Risse an Rohrleitungen und Armaturen soll es laut Presse geben. Weiterhin würde der TÜV „weitere Maßnahmen“ ergreifen „um weitere Sicherheitsreserven zu schaffen und dem fortschreitenden Stand der Sicherheitstechnik zu folgen".

Inwiefern der TÜV-Bericht den Tatsachen entspricht und wie hoch die Gefahr ist, die vom Atomkraftwerk Isar I ausgeht, scheint Auslegungssache zu sein.

Eine Sprecherin des bayrischen Umweltministeriums sagte, „Es kommt nicht darauf an, wie alt ein Kraftwerk ist, sondern wie sicher“ und hält die Bedenken der Parteien für „rein ideologisch motiviert“ und unterstellt, dass das Gutachten „verdreht, unvollständig zitiert und falsch wiedergegeben“ wiedergegeben wird. Weiterhin sagte sie „Jährlich finden rund 1000 wiederkehrende Prüfungen statt.“

Der TÜV-Bericht zum Kernkraftwerk Isar 1 bestätigt in umfassender Weise unsere Kritik an dem alten Siedewasserreaktor in Ohu“, erklärte der Ludwig Hartmann (Die Grünen). Sowohl einige Parteien als auch Niki Berlakovich (Umweltminister Österreichs) sprachen sich gegen eine Verlängerung der Laufzeit für das Atomkraftwerk aus.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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