Atomkraft: Gegner protestieren gegen Biblis B

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Wie bereits berichtet, übertrug der Betreiber des Atomkraftwerkes Biblis, RWE, Reststrommengen von 8.100 Gigawatt auf den Reaktor Biblis B. Die übertragene Strommenge genügt, um den Reaktor ein Jahr länger am Netz zu halten. Ursprünglich sollte er im Januar 2011 abgeschaltet werden. Das Atomkraftwerk Biblis gehört zu den Dienstältesten und ist seit 1976 in Betrieb.
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Atomkraft: Gegner protestieren gegen Biblis B

Atomkraft: Gegner protestieren gegen Biblis B

Gegner kritisieren Übertragung



Jochen Stay (Sprecher der Organisation „ausgestrahlt“) erklärte, der „Strommengen-Deal“ mache deutlich, dass das aktuelle Gesetz nicht in der Lage sei, „gefährliche Reaktoren stillzulegen“. Den „Strommengen-Tricksereien“ der Energiekonzerne müsse durch die Bundesregierung Einhalt geboten und die Atomkraftwerke schnellstens stillgelegt werden.

Henrik Paulitz (atomkritische Ärzteorganisation IPPNW) erklärte, dass es für ihn einen üblen Beigeschmack hat, dass die Strommengen des stillgelegten Kernkraftwerkes Mühlheim-Kärlich ausgerechnet auf das Atomkraftwerke Biblis B übertragen wurden.

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