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Atomkraft: Verzögerungen in Frankreich

Nachricht vom 2.8.2010
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Auf seiner offiziellen Website bestätigt der französische Energiekonzern EDF die Presseberichte, dass sich die Fertigstellung des Druckwasserreaktors (EPR) in Flammanville um mindestens zwei Jahre verzögern wird und auch die Kosten höher sein werden, als ursprünglich geplant. Gründe für die Bauverzögerung nannte der Energiekonzern nicht. Eigentlich sollte der Druckwasserreaktor 2012 an Netz gehen und 3,3 Milliarden Euro kosten. Schätzungsweise 5 Milliarden Euro werden bis Ende 2010 in den Bau des Reaktors fließen.



Atomkraft: Verzögerungen in Frankreich

Atomkraft: Verzögerungen in Frankreich

Erneuerbare Energien nachweislich besser als Atomkraft



Der EPR sollte der sicherste Reaktor sein und den neusten technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen gerecht werden. Bereits in der Bauphase treten Mängel zutage, wie sowohl finnische, britische als auch französische Sicherheitsbehörden verlauten ließen. Beispielsweise seien die Sicherheitssysteme nicht sauber voneinander getrennt. Nicht nur der französische EPR sorgt für ungeahnte Probleme und Verzögerungen, auch der erste EPR, der in Finnland gebaut wird, kann nicht wie geplant fertiggestellt werden.

Nach all den Schwierigkeiten mit den neuesten Atomreaktoren, die sich wohlgemerkt noch in der Bauphase befinden, ist der Ausbau der erneuerbaren Energie weitaus preisgünstiger und geht deutlich schneller. Europaweit werden 20 Prozent des Strombedarfs bereits durch Ökostrom gedeckt. Es wurden Studien veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass Solarstrom bereits jetzt billiger produziert werden kann als Atomstrom.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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