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kostenlose Stromwechsel HotlineAtomkraft: Steuerliche Abgaben gut machbar
Nachricht vom 30.7.2010Seit die Einführung der Brennelemente-Steuer durch die Bundesregierung bekannt wurde, protestieren die Energiekonzerne EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall Europe dagegen. Sie befürchten Gewinnverluste und drohen mit Konsequenzen. Es sollen Stellen abgebaut und geplante Investitionen gestoppt werden. Auch die Kürzung der Dividenden für die Aktionäre war im Gespräch.
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Atomkraft: Steuerliche Abgaben gut machbar
Unterschiedliche Szenarien berechnet
Um die Kritik der Energiekonzerne und die finanzielle Machbarkeit zu prüfen, erarbeitete das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Studie, in der Berechnungen bezüglich der finanziellen Belastung erläutert werden. Der Studie zufolge sind die Brennelemente-Steuer und auch die weitere geplante Abgabe für die Energiekonzerne recht gut zu verkraften.
Geht man davon aus, dass der Strompreis bei 6,5 Cent je Kilowattstunde stehen bleibt, so können die Energiekonzerne bei einer Laufzeitverlängerung etwa 6,4 Milliarden Euro an zusätzlichen Gewinnen verbuchen. Nach Abzug der 2,3 Milliarden Euro für die Brennelemente-Steuer blieben 4,1 Milliarde Euro übrig.
Sollte der Strompreis auf 5 Cent je Kilowattstunde sinken, so könnten die Energiekonzerne fast 4 Milliarden Euro an Zusatzgewinnen erwirtschaften. Nach Abzug der Brennelemente-Steuer wären noch 1,6 Milliarden übrig.
Steigt der Strompreis auf 7 Cent je Kilowattstunde, so wären die Zusatzgewinne mit 7,2 Milliarden Euro zu beziffern und abzüglich der Brennelemente-Steuer könnten die Konzerne über 4,9 Milliarden Euro zusätzlich verfügen.
Es ist also fast unerheblich, ob der Strompreis steigt oder sinkt, die Energiekonzerne könnten die Brennelemente-Steuer bequem erübrigen. Und auch für die geplante Abgabe, mit der die erneuerbaren Energien bezuschusst werden sollen, wären noch Reserven vorhanden. „Wenn der Strompreis nicht zu sehr sinkt, könnten sich die Energiekonzerne sowohl die Brennelemente-Steuer als auch die Zusatzabgabe leisten. Sie würden von einer Laufzeitverlängerung immer noch profitieren“, erklärte Claudia Kemfert (DIW-Expertin).
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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