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Windräder vor der Wartburg

Nachricht vom 29.7.2010
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Am gestrigen Mittwoch hatte das Verwaltungsgericht in Meiningen entschieden, dass das Bauverbot für die 140 Meter hohen Windkraftanlagen aufgehoben werden soll und dem Bau nichts mehr im Wege stünde. Sowohl der Freistaat Thüringen als auch die Gemeinde Marksuhl, zu der die Wartburg gehört, können vor dem Oberverwaltungsgericht in Weimar in Berufung gehen.

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Windräder vor der Wartburg

Windräder vor der Wartburg

Artenschutz nicht gefährdet



Obwohl das Gebiet zwischenzeitlich zum Naturpark Thüringer Wald gehört, entschieden sich die Richter für eine Baugenehmigung. Auch die auf dem Milmesberg lebenden Fledermausarten und der Rotmilan seien nicht mehr bedroht. Noch im Jahr 2006, als das Bauverbot gerichtlich beschlossen wurde, hieß es, es bestünde für die Tiere ein „erhöhtes Kollisions- und Tötungsrisiko“. Dies ist für die Verantwortlichen nun nicht mehr erkennbar.

Weltkulturerbe-Titel steht auf dem Spiel



Die Wartburg wurde 1067 gegründet, liegt am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes über der Stadt Eisenach und darf sich seit 1999 mit dem Titel Weltkulturerbe schmücken. Dieser steht nun durch den Bau der Windkraftanlagen auf dem Milmesberg auf dem Spiel. Nach Angaben von Christian Hirte (Bundestagsabgeordneter der CDU) bestätigte bereits vor einigen Tagen der Vorsitzende der Unesco Welterbestätten Deutschland, dass es durch die Windkrafträder zu einer Aberkennung des Titels kommen könne.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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