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Atomarer Müll sorgt für Kostenloch

Nachricht vom 26.7.2010

Das Bundesforschungsministerium geht laut Financial Times Deutschland (Montagsausgabe) von Ausgaben in der Höhe rund 5,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035 aus, um die atomaren Altlasten Deutschlands abzubauen. Die Beseitigung alter Atomreaktoren und Kernforschungsanlagen stehen dabei im Mittelpunkt. In der Endsumme mit schon angefallenen Kosten wird letztlich ein Wert von ungefähr 10,6 Milliarden Euro erwartet.

Kosten steigen rapide an



Das Blatt schrieb, dass bei allen Projekten zum Rückbau atomarer Anlagen zu Kostensteigerungen kommen werde, da die Kosten für die Zwischen- sowie Endlagerung enorm ansteigen. Allein die Stilllegung und Sanierung des Endlagers Asse II wird Gesamtkosten von 2 Milliarden Euro verursachen. Zahlreiche Sanierungsprojekte lassen die Kosten weiter explodieren. SPD-Haushaltspolitiker Klaus Hagemann sprach von einem „atomaren Fass ohne Boden“ und die 10,6 Milliarden Euro lediglich die Untergrenze.

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