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COâ‚‚-Fußabdruck für Produkte geplant

Nachricht vom 4.3.2009
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Bei der Herstellung nahezu aller Produkte entsteht das schädliche Treibhausgas, und ein sogenannter COâ‚‚-Fußabdruck soll künftig Aufschluss darüber geben, bei der Produktion welcher Ware wie viel Kohlendioxid anfällt. Hierfür müssen der COâ‚‚-Ausstoß bei Rohstoffgewinnung, Verbrauch und Entsorgung eines Produktes genau berechnet werden. Handelsübliches Toilettenpapier durchläuft beispielsweise die Stationen Forstwirtschaft, Zellstoffherstellung, Transport zum Verkaufsgeschäft und die Kläranlage.



In Berlin haben sich 16 Unternehmen und Initiativen auf dem PCF World Forum getroffen um sich über die Treibhausgasbilanzen verschiedener Produkte auszutauschen. Trotz gezielter Projekte gibt es immer noch keine einheitliche Methode zur Ermittlung des COâ‚‚-Wertes in der Industrie. Als deutsche Vertreter sind das Bundesumweltministerium und die Initiative PCF Pilotprojekt bei dem Forum zugegen. Ein internationaler Standard für den COâ‚‚-Fußabdruck könnte den Verkauf klimaschonend produzierter Waren beispielsweise durch eine Kennzeichnung auf der Verpackung unterstützen.
 
Angaben des PCF Pilotprojekts Deutschland zufolge beinhaltet der Fußabdruck die Erfassung von sechs Treibhausgasen, die im Kyoto-Protokoll verzeichnet sind, wozu auch Methan und Lachgas gehören. Der private Konsum spielt beim Klimaschutz eine entscheidende Rolle, und jeder Verbraucher produziert pro Tag ca. 30 Kilogramm Kohlendioxid. Dieser Wert lässt sich ganz einfach senken, indem man z.B. mit Deckel kocht. Kürzer duscht und die Waschmaschine richtig vollpackt. Der Kauf klimaschonend hergestellter Produkte könnte bald ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz sein. Die Industrieländer haben sich langfristige Ziele für den Klimaschutz gesteckt und müssen den Pro-Kopf-Verbrauch an COâ‚‚ bis 2050 auf 5,5 Kilogramm pro Tag senken um diese Ziele zu erreichen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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