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Hohe Stromkosten durch Ökostrom

Nachricht vom 19.7.2010
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Neben dem guten Ruf der erneuerbaren Energien gibt es auch einen sehr negativen Aspekt. Er treibt den Strompreis in die Höhe! Den Produzenten von Solarstrom wird eine Einspeisevergütung pro eingespeiste Kilowattstunde gezahlt, die über dem üblichen Stromtarif liegt. An diesen Kosten wird jeder Verbraucher per EEG-Umlage über die Stromrechnung beteiligt. Da der Anteil an erneuerbaren Energie in den kommenden Jahren beträchtlich wachsen wird, rechnen Experten schon jetzt mit explodieren Kosten für alle Verbraucher.

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Hohe Stromkosten durch Ökostrom

Hohe Stromkosten durch Ökostrom

Förderung der erneuerbaren Energien zu hoch – Verbrauch müssen zahlen



Dr. Michael Fuchs (stellv. Fraktionsvorsitzender, CDU) sagte, „Allein die Solarindustrie meldet in diesem Jahr eine Zunahme von 900 Megawatt. Ich betrachte mit großer Sorge, dass durch das Energieeinspeisungsgesetz der Strompreis im nächsten Jahr um 12% steigt. Das bedeutet für einen Haushalt mit vier Personen einen Mehrpreis von 150 bis 200 Euro 2011. Die Überförderung der Solarindustrie kommt uns jetzt teuer zu stehen.“

An dieser drastischen Steigerung der Strompreise in den kommenden Jahren kann auch die zögerliche Kürzung der Förderung für Solaranlagen, die ab dem 1. Juli 2010 in Kraft trat, nicht viel ändern. Hermann Otto Solms (Finanzexperte, FDP) erklärte, „Wir haben versucht, die Solarförderung schneller und stärker zu senken. Aber Bund, Länder und Parteien sind voll auf die Lobbyarbeit der Solarindustrie hereingefallen. Jetzt müssen die Verbraucher dafür die Zeche zahlen“.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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Bernd( vom 19.07.2010 )

Sehr interessant an dieser Art der Meinungen finde ich immer die Einseitigkeit der Darstellungen!!
Wenn den Verbraucherschützernund Politikern wirklich wichtig wäre, dass der einzelne Bürger entlastet wird fehlt mir bei diesen Ausssagen immer die Kosten des Atomstroms oder die Umwelteinflüsse der Kohlekraftwerke.
Wo soll der Atommüll hin? Ein wirkliches Endlager ist ja noch lange nicht in Sicht und vor allem - wer trägt jetzt die Kosten von "ASSE"?
Hier würde ich sagen, dass die Atomlobby ganze Arbeit geleistet hat - denn jedes Kraftwerk fährt massive Gewinne pro Tag ein. Und die Lagerung der Abfallstoffe wird der Steuerzahler zur Tasche gebeten.
Ich frage mich, wann es einmal wirklich objektive Berichte zu diesem Thema gibt.
Mich würde einmal interessieren, wie sich der Strompreis wirklich zusammensetzt, mit allen Teilen - und wie viel Geld davon verwendet wird für die Renaturierung des Tagebaus oder für das nicht unwichtige Thema Lagerung von Atommüll.

Gerd( vom 20.07.2010 )

Irrsinn, die Energiekonzerne gestalten Ihre Preise wie Sie wollen und die zu hohe Einspeisevergütung muss im Moment als Grund genügen. Der einzig spürbare Erfolg der Kürzung > bei uns in der Region, zehn!! Arbeitslose in 14 Tagen. Die und deren Familien bedanken sich.

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