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Kohleglimmen, E.ON gerät in Kritik

Nachricht vom 16.7.2010
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Das vom Energiekonzern E.ON betriebene Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg ist in die Schlagzeilen geraten. Im Kohlelager des Kraftwerkes kam es in der letzten Woche wegen der sommerlichen Hitze zu Kohleglimmen. Claus Kaminsky (Oberbürgermeister Hanaus) kritisiert die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen des Energiekonzerns. Auch die Anwohner beschwerten sich massiv über die Geruchsbelästigung. Der Konzern entschuldigte sich bei den Betroffenen.

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Kohleglimmen, E.ON gerät in Kritik

Kohleglimmen, E.ON gerät in Kritik

Sicherheit der Anwohner nicht gefährdet



Die Anwohner sind wegen des Vorfalls hinsichtlich ihrer Sicherheit besorgt und einige von ihnen hatten mit Halsschmerzen und Hustenattacken zu kämpfen. Einer Konzernsprecherin zufolge bestünde keine Gesundheitsgefährdung für die Anwohner. Claus Kaminsky wendete sich an das Darmstädter Regierungspräsidium um die „erforderlichen Schritte“ einzuleiten und die Bevölkerung Staudingens zu schützen. Weiterhin verlangte er die Aufklärung des Vorfalls durch den E.ON-Konzern.

Nach Angaben der Konzernsprecherin sei es Ende der vergangenen Woche (Donnerstag bis Samstag) zu Kohleglimmen gekommen. Das sei bei den hohen Temperaturen keine Seltenheit. Um dies zu verhindern werde im Sommer die Kohle regelmäßig umgeschichtet und gewässert. In diesem Fall wäre das aber nicht in ausreichendem Maße geschehen. Um weitere Glutnester zu vermeiden, wurden die üblichen Maßnahmen verstärkt.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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