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kostenlose Stromwechsel HotlineLängere Laufzeiten der AKW versteigern
Nachricht vom 13.7.2010Um Vorwürfen der Vetternwirtschaft und Mauschelei zu umgehen und die Verteilung der verlängerten Laufzeiten für Atomkraftwerke gerecht zu verteilen, zieht die Bundesregierung eine Versteigerung der Laufzeiten in Betracht. Umweltminister Norbert Röttgen sagte, „Das ist ein interessanter Vorschlag, der eine ernsthafte Prüfung verdient“. Die Atomwirtschaft steht dem eher kritisch gegenüber, da die entstehenden Kosten schlecht kalkulierbar sind.
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Längere Laufzeiten der AKW versteigern
Gerechte Verteilung der zusätzlichen Strommengen
Als Beispiel dient die Auktion der UMTS-Mobilfunklizenzen aus dem Jahr 2000. Diese spülte über 50 Milliarden Euro in die Staatskasse. Im Fall der Laufzeitverlängerung sollen die Laufzeiten in Strommengen umgerechnet werden, die dann Stückweise an die Betreiber der Atomkraftwerke versteigert werden sollen. Die Atomwirtschaft müsste somit jede Terawatt-Stunde ersteigern, die zusätzlich produziert werden soll. Laut Schätzungen des Rheinisch-Westfälischen Institutes für Wirtschaftsförderung (RWI) liegen bei der Verlängerung der Laufzeit um acht Jahre die Zusatzgewinne bei 56 Milliarden Euro.
Thomas Bareiß (CDU) erklärte, „Ich kann mir eine Auktionierung gut vorstellen. Alles, was wir sonst machen würden, wäre ein Deal und damit angreifbar. Die Reststrommengen landen mit der Versteigerung dort, wo sie am meisten gebraucht werden“.
„Das ist eine gute Idee, weil sie eine wettbewerbliche Lösung ermöglicht. Es weiß doch keiner von uns, wie viel Gewinn ein Atomkraftwerk pro Tag bringt.", stimmte auch Horst Meierhofer (FDP) dem Vorschlag der Versteigerung zu.
Vorsicht ist dennoch geboten
Ulrich Kelber (SPD) gab zu bedenken, dass es nicht nur positive Aspekte gibt sondern auch über negative Folgen nachgedacht werden muss. Beispielsweise gibt es bei den Versteigerungen kein festes Enddatum für den Betrieb der Atomkraftwerke. Das würde sich auch auf den Atomausstieg auswirken. Außerdem müsse geklärt werden, ob nachträglich Sicherheitsauflagen verhängt werden könnten, wenn die Lizenzen bereits verkauft worden sind.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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