Startseite Stromnachrichten Quecksilber-Energielampen ungefährlich 

Quecksilber-Energielampen ungefährlich

Nachricht vom 28.2.2009
Anzeige

Energiesparlampen mit Quecksilber stellen bei normaler Nutzung keine Gefahr für den Verbraucher dar. Das bestätigte jetzt Christian Noll, Experte für Energieeffizienz, vom Bund für Umwelt und Naturschutz in Berlin, weil das Quecksilber nur austreten könne, wenn die Leuchten kaputtgingen.



Bis zum Jahr 2012 soll die Industrie eine Alternative zu den herkömmlichen Quecksilberlampen entwickeln, denn in den nächsten 2-3 Jahren sollen verbindliche Gesetzesentwürfe für den Verbot des giftigen Schwermetalls erarbeitet werden. Darauf haben sich die Umweltminister aus 140 Ländern beim letzen UN-Gipfeltreffen in Nairobi geeinigt. Die Verbraucher sollten möglichst nur Qualitätsglühlampen mit niedrigem Quecksilbergehalt kaufen, da diese unbedenklicher sind als billige Lampen mit einem hohen Anteil des Metalls.
 
Am sichersten sind silikonummantelte Lampen, da sie nicht zerbrechen können. Kaputte Lampen werden am besten vorsichtig aufgesammelt, damit sich das Quecksilber nicht in der Luft verteilt. Eine Alternative zu den bald verbotenen Glühbirnen wären Halogenlampen der Energieklassen B und C. Im Vergleich zu den Energielampen verbrauchen sie aber sehr viel Strom und enthalten auch Quecksilber. Momentan gibt es laut Noll überhaupt keine Glühlampen ohne das giftige Metall zu kaufen.
 
Dennoch sind die Energielampen noch die beste Wahl, da sie weniger Strom benötigen um zu arbeiten. Sie sollten aber nach Gebrauch nicht in den Müll geworfen, sondern bei den kommunalen Sammelstellen oder im Fachgeschäft zurückgegeben werden, damit das enthaltene Quecksilber nicht ins Grundwasser oder den Boden gelangt.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

2008 mehr Strom als je zuvor über Atomreaktor Biblis ( vom 1.12.2008 )
2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
RWE plant trotz Wirtschaftskrise Investitionen in Milliardenhöhe ( vom 12.1.2009 )
Zentrum für Stromsicherheit durch RWE und TenneT TSO ins Leben gerufen ( vom 12.1.2009 )
Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew hat immer mehr Folgen ( vom 13.1.2009 )
Heizung auch bei kurzer Abwesenheit laufen lassen ( vom 13.1.2009 )
Frankreich befürchtet kältebedingten Stromausfall ( vom 16.1.2009 )
Finanzkrise inzwischen auch für große Stromkonzerne spürbar ( vom 17.1.2009 )
Die Glühbirne zieht sich aus den deutschen Haushalten zurück ( vom 18.1.2009 )
Energiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab ( vom 19.1.2009 )
Erstes Atomkraftwerk für Polen ( vom 19.1.2009 )
Bürogeräte nicht im Dauereinsatz laufen lassen-das spart Strom! ( vom 20.1.2009 )
E.ON und RWE planen Kernkraftwerke in Großbritannien ( vom 20.1.2009 )
Neue Agentur für Ökoenergie in Bonn geplant ( vom 21.1.2009 )
Behält Statkraft seine E.ON Anteile? ( vom 23.1.2009 )
Erneuerbare Energien beim Heizen auf dem Vormarsch ( vom 25.1.2009 )
Halogenlampen eher mäßige Energiesparer ( vom 25.1.2009 )
Ökostrom gefragt, aber selten Anbieterwechsel ( vom 26.1.2009 )
Solarstromanlagen billiger ( vom 26.1.2009 )
Millionen Neukunden für Vattenfall ( vom 26.1.2009 )