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Ausbau der Stromnetze drängt

Nachricht vom 1.7.2010
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Die Stromnetze in Deutschland können dem hohen Aufkommen des Stromes aus erneuerbaren Energien nicht standhalten. Auf dem Jahreskongress des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wurde vor negativen Folgen für die erneuerbaren Energien gewarnt. Die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, Hildegard Müller forderte die Bundesregierung zur Genehmigung von höheren Profiten für die Netzbetreiber auf, damit diese in den dringend notwendigen Ausbau der Netze investieren könnten.

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Ausbau der Stromnetze drängt

Ausbau der Stromnetze drängt

Investitionsbereitschaft erhöhen



Schon 2005 hatte die Deutsche Energieagentur (Dena) eine Netzstudie erarbeitet, aus der hervorging, dass 850 Kilometer Höchstspannungstrassen bis zum Jahr 2015 gebaut werden müssen, um den Strom der Windparks der Küstenregionen an die Konsumenten zu liefern. Bisher wurden lediglich 90 Kilometer Leitungsnetz neu errichtet. "Wenn wir in diesem Tempo weiter machen, dann haben wir 2020 vielleicht 270 Kilometer realisiert“, so Müller. In den kommenden 10 Jahren soll der Anteil an Ökostrom auf 30 Prozent der Gesamtversorgung ansteigen, um die Stromversorgung zu gewährleisten seien die angedachten 850 Kilometer Leitungstrassen nicht mehr ausreichend.

Netzausbau zum politischen Ziel erklären



Nach Ansicht der von Hildegard Müller solle der Netzausbau zum politischen Ziel erklärt werden. Es sei an der Zeit „…den Netzausbau auf die politische Agenda zu setzen". Der Präsident des Branchenverbandes und RWE-Manager Rolf Martin Schmitz meldete sich kritisch zu Wort, „Wir reden über 40 Milliarden Euro Investments in den nächsten zehn Jahren, den Ausbau von Speichertechnologien noch nicht mitgerechnet." Neue Übertragungsnetze und der Ausbau der regionalen Verteilernetze müssten finanziert und vorangetrieben werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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