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Energie aus dem Meer für Schottland

Nachricht vom 26.6.2010
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Vor Schottlands Küste bauen Voith Hydro und RWE Innogy eine Gezeitenströmungsturbine mit einer Leistung von einem Megawatt. Bereits im Jahr 2011 soll sie vor den Orkney-Inseln am European Marine Energy Center (EMEC) für zwei Jahre in Testbetrieb genommen werden. Bis zu 1.800 Megawatt pro Stunde Strom soll die Turbine nach ihrer Fertigstellung in das Stromnetz einspeisen.

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Energie aus dem Meer für Schottland

Energie aus dem Meer für Schottland





Investitionen lohnen sich



Rund 1,7 Millionen Pfund investiert der Carbon Turst über den Marine Renewable Proving Fund in das insgesamt 11,8 Millionen Pfund teure Zukunftsprojekt. Sofern der Testbetrieb mit positiven Ergebnissen aufwarten kann, werden bis zum Jahr 2020 weitere Gezeitenströmungskraftwerke vor der britischen Küste gebaut. Bis zu 100 Megawatt Leistung sollen diese dann ins das Stromnetz einspeisen. Die Investitionskosten werden mit der Serienproduktion der Turbinen deutlich sinken.

Nichts für Deutschland



In den Gewässern vor der britischen und schottischen Küste herrschen starke und gleichmäßige Unterwasserströmungen, die gewährleisten eine optimale Auslastung der Turbinen. Für deutsche Gewässer wären solche Gezeitenströmungskraftwerke keine Alternative. Hierzulande sind die Unterwasserströmungen zu schwach und ungleichmäßig.






Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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