Brennelemente-Steuer: Rückendeckung durch Grüne

22.6.2010 | Redaktion: Gerhard Solter
Im Hinblick auf die ab 2011 zu entrichtende Brennelemente-Steuer hagelte es enorme Kritik von den vier großen Energiekonzernen RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW. RWE drohte sogar mit einer Dividendenkürzung für die Aktionäre, sofern die Steuer wie geplant umgesetzt werde. Der ehem. Umweltminister und Fraktionschef der Grünen Jürgen Trittin betrachtet diese Drohungen als „absolut lächerlich“, da die Energiekonzerne E.ON und RWE im vergangenen Jahr einen Reingewinn in Höhe von 16 Mrd. Euro verbuchen konnten.
Besser vergleichen als blind vertrauen!
Personen auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
oder
Fläche auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
oder
Brennelemente-Steuer: Rückendeckung durch Grüne

Brennelemente-Steuer: Rückendeckung durch Grüne

Ausgleich schaffen



Die Atomenergiekonzerne ließen verlauten, dass sie bei der Erhebung der Brennelemente-Steuer eine Diskriminierung der Atomenergie sehen. Auch das sei laut Trittin nicht der Fall. Die Steuer würde einen Ausgleich in der Wettbewerbsgleichheit mit den fossilen Brennstoffen schaffen und die „Subventionen der Atomenergie beenden“. Dass es zu einer „Wettbewerbsbenachteiligung“ gegenüber den erneuerbaren Energien kommt, sei beabsichtigt. Diese müssten erst noch wachsen und ihr ganzes Potential entfalten.



Steuer zu niedrig angesetzt?



Laut Berechnungen müsste die Brennelemente-Steuer beinahe doppelt so hoch ausfallen wie angekündigt. Bisher ist von einer steuerlichen Belastung der Atomwirtschaft in Höhe von 2,3 Mrd. Euro die Rede. Trittin gab zu bedenken, das 4 Mrd. Euro jährlich notwendig seien, um die Subventionen auszugleichen. Auf Grund diverser Preismechanismen können die Energiekonzerne die Brennelemente-Steuer nicht auf die Stromkunden umlegen und müssen diese wohl von ihren Gewinnen bestreiten.

§ Zitieren der News mit Verlinkung ausdrücklich gestattet!
Weiteres zum Thema finden sie in unseren Rubriken
Weitere Stromnachrichten

Nachtspeicher werden wieder erlaubt

Nachtspeicherheizungen waren bisher vor allem als klimaschädlich und veraltet verrufen – das hat sich aus Sicht der Bundesregierung nun scheinbar geändert. Wurden sie erst vor kurzem verboten, sind sie nun mehr mehr

Altmaier kündigt explodierende Strompreise an

Peter Altmaier, Bundesumweltminister und CDU-Parteimitglied, kündigt weitere Anstiege beim Strompreis bedingt durch die Energiewende an. Er forderte in der „Passauer Neuen Presse“ den Gesetzgeber und die mehr mehr

Neue Bundesländer zahlen bei Netzgebühren drauf

Im vergangenen und laufenden Jahr sind die Stromnetzgebühren für alle Verbraucher signifikant angehoben wurden. Der Median gibt eine Erhöhung von rund 8 Prozent an, die Ostdeutschen Bundesländer zahlen mehr mehr

Energiewende geht E.ON an den Gewinn

Die Energiewende macht E.ON weiter erheblich zu schaffen. Der Energieriese musste im 1. Quartal 2013 einen Rückgang beim operativen Ergebnis um satte 5 Prozentpunkte verzeichnen, was ein Ergebnis von 3,58 Milliarden Euro mehr mehr

Ausführliches zum Thema in unserem Magazin

Aktuelle Strompreise im Überblick - Fakten und Prognosen

Ausschlagend für diese Entwicklung sind unter anderem die wachsende Nachfrage nach Strom, die von der... mehr mehr

Wärmepumpenstrom wechseln und günstiger?

Herkömmliche Brennstoffe, die für das Betreiben einer Heizung benötigt werden (wie Öl oder Gas),... mehr mehr

Was bedeuten die Begriffe?
0800 955 955 0
Kostenlose Stromwechselhotline
Garantiert - Unabhängig - Neutral !
Werbung auf Stromvergleich.de | Presse / Impressum | AGB / Datenschutz  Stromvergleich.de auf Google+
LiveZilla Live Chat Software