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Energie aus der Wüste

Nachricht vom 24.2.2009
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Wer die spanische Autobahn A-92 von Almeria nach Granada fährt, muss durch eine schier endlose Reihe von Spiegeln. Am Rande der Sierra Nevada steht das größte Solarkraftwerk Europas. Es trägt den Namen Andasol und ist ein spanisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt. Bis zu 200 000 Menschen sollen über diese Anlage mit Strom versorgt werden. Wenn das Konzept Erfolg hat, sollen weitere Betriebe dieser Art gebaut werden.



Andasol arbeitet völlig anders als die Photovoltaikmodule auf vielen Hausdächern Deutschlands. Für dieses sogenannte Parabolrinnenkraftwerk absorbieren langestreckte, ovale Spiegel mit parabelförmigem Querschnitt das Sonnenlicht und leiten es an ein Rohr in der Mitte der Rinne weiter. Dort trifft es auf Thermoöl, das sich aufheizt und Dampf erzeugt. Der Dampf treibt wiederum eine Turbine an, die Strom erzeugt.
 
Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt(DLR) ermittelte jetzt, dass eine Kilowattstunde Strom aus dieser Anlage etwa 20 Cent kostet und damit nur halb so teuer ist wie Energie der Photovoltaikmodule, die Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln. Langfristig sollen die Kosten an geeigneten Standorten sogar auf 10 Cent pro Kilowattstunde gesenkt werden, der finanzielle Aufwand muss so gering wie möglich sein, damit sich die Solarkraftwerke rentieren.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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