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Atommüllkammer soll angebohrt werden

Nachricht vom 3.6.2010
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Der erste Schritt der Probephase im Hinblick auf die Rückholung des radioaktiven Atommülls aus dem einsturzgefährdenden Bergwerks soll im November eingeleitet werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz gab jetzt bekannt, dass die Abfallkammer im Atommülllager Asse kurz vor Ende des Jahres angebohrt werden soll. Nach dem Anbohren sollen zwei Einlagerungskammern geöffnet werden, in einem dritten Schritt werden die Abfälle vorsorglich entnommen.

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Atommüllkammer soll angebohrt werden

Atommüllkammer soll angebohrt werden

Alle 126.000 Fässer mit Atommüll sollen geborgen werden



Ein Sprecher des Strahlenamtes kündigte an, das Anbohren der Kammer 7, die in 750 Metern Tiefe liegt, für November dieses Jahres zu starten. Derzeit müssen noch Sicherheitsmaßnahmen und Vorbereitungen getroffen werden. Im Anschluss soll mit der Kammer 12 weiter gemacht werden. Durch die Bohrung soll ein Überblick über die Lage geschafft werden. Vor allem eine Ermittlung über die Atmosphäre und die Luftkontamination steht im Vordergrund. Die Frage nach dem Zustand der Kammer und den eingelagerten Fässern, bereitet dem Bundesamt für Strahlenschutz Kopf zerbrechen.


Anbohren ist die einzige Möglichkeit



Mit Hilfe des Bohrlochs ist es dann möglich, einige Proben zu entnehmen. Danach kann festgestellt werden, ob sich in der Atommüllkammer toxische und explosive Gase gebildet haben. Außerdem sollen durch das Bohrloch auch kleine Kameras und Magnetik- sowie Radarsonden eingeführt werden. Seit mehr als 30 Jahren sind die Fässer unzugänglich verschlossen.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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