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Milliarden für Stilllegung von Atomkraftwerken

Nachricht vom 2.6.2010
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Bis Ende 2008 haben die führenden Energieriesen in Deutschland mehr als 27,5 Milliarden Euro für die Stilllegung von Atomkraftwerken und die Entsorgung von Atommüll zurückgestellt. Die Angaben über die Rücklegungen gehen aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor.

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Milliarden für Stilllegung von Atomkraftwerken

Milliarden für Stilllegung von Atomkraftwerken

Bundesregierung kann keine genauen Angaben machen



Insgesamt hatte der Energieriese E.ON, bis zum Jahreswechsel von 2008 zu 2009 12,2 Milliarden Euro für die Atomkraftwerksstilllegung zurückgestellt. Das Energieunternehmen RWE folgt mit weiteren 9,5 Milliarden Euro, sowie EnBW mit 4,75 Milliarden Euro. Das Schlusslicht bildet der schwedische Energiekonzern mit Sitz in Deutschland Vattenfall Europe mit immerhin 1,1 Milliarden Euro. Die Entwicklung der Rückstellungen bis zum Jahr 2020 ist kaum abschätzbar und hängt unter anderem auch von der Laufzeit der Kraftwerke ab sowie von den zukünftigen Kosten bei den Atommüllendlagerprojekten.

Belastbare Kostenschätzung für Gorleben noch nicht bezifferbar



Bisweilen ist es jedoch für die Bundesregierung nicht möglich, die ganzen Kosten bei einer eventuellen Laufzeitenverlängerung für Nachrüstzungen der Kernkraftwerke und für den Betrieb eines Atommüllendlagers zu beziffern. Vor allem liegt auch noch keine derzeitige Kostenschätzung für den Bau und den Betrieb eines Ebdlagerstandorts für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle vor. Derzeit wird noch eine vorläufige Sicherheitsanalyse für den Standort Gorleben erstellt. Diese soll die Grundlage für eventuelle Schätzungen werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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