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Netzagentur billigt höhere Erlöse

Nachricht vom 21.5.2010
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Die Bundesnetzagentur hat für den Bau einer neuen Höchstspannungsleitung in Nordrhein-Westfalen gestimmt. Somit erhält die RWE-Tochter Amprion ein sogenanntes Investitionsbudget, welches es dem Energiekonzern erlaubt, höhere Renditen für die Netzdurchleitung durch das neue Stromnetz zu verlangen. Die Leitung wird 128 Kilometer lang sein und mit dem Mehrgewinn wird der Ausbau der Stromnetze gefördert werden.

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Netzagentur billigt höhere Erlöse

Netzagentur billigt höhere Erlöse


Beantragung der Investitionsbudgets



Aktuell ist es leider so, dass Übertragungsengpässe drohen. Der Strom der in den Offshore-Windparks von Nord- und Ostsee erzeugt wird, kann nicht ausreichend ins Landesinnere geleitet werden. Vor allem die Netzbetreiber hatten sich in der Vergangenheit über die Höhe der Erlösobergrenzen beschwert, da diese zu niedrig seien um in den Ausbau von Stromnetzen zu investieren. Die Bundesnetzagentur richtete dafür die Investitionsbudgets ein, welche von den Netzbetreibern beantragt werden können.

Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, sagte, dass mit dieser Entscheidung dem Netzbetreiber die für das Bauvorhaben notwendigen Kapitalkosten langfristig garantiert werden, was diesem zentralen Netzausbauprojekt wirtschaftliche Planungssicherheit verschaffe.

Viele Anfragen für Erlössteigerungen



Bislang sind bei der Bundesnetzagentur rund 480 Anfragen eingegangen. Diese umfassen ein Volumen von insgesamt etwa 15 Milliarden Euro. Ungefähr 320 Antragsverfahren sind bereits genehmigt und umfassen eine Summe von 7,4 Milliarden Euro.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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