Startseite Stromnachrichten Atomausstieg: Röttgen scharf kritisiert 

Atomausstieg: Röttgen scharf kritisiert

Nachricht vom 19.5.2010
Anzeige

Die Kritik an Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) nimmt in der Union weiter zu. Bayerns Landesumweltminister Markus Söder (CSU) wirft vor, bislang kein schlüssiges Konzept für eine klimaverträgliche Energiepolitik zu besitzen. Er sagte gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ vom Mittwoch, dass man nicht aus der Kernenergie aussteigen, die Solarförderung kürzen könne und kein Konzept für Energiespeichertechnologien habe, aber gleichzeitig Klimaschutzziele erfüllen wolle.

Hier alle Strompreise vergleichen

stromverbrauch
plz
erweiterte Einstellungen (z.B. Ökostrom)
TÜV Siegel
  • gratis Tarifüberwachung aktivierenrechner tarifüberwachung
  • Nur Ökostrom Tarife anzeigenNur Ökostrom Tarife anzeigen
  • keine Tarife mit VorrauskasseTarife mit Vorrauskasse berücksichtigen
  • Tarife ohne Kaution berücksichtigenTarife ohne Kaution berücksichtigen
  • Tarife ohne Wechselmöglichkeitnur Tarife mit Vertragsabschluss
  • ohne TreueprämieBonus einrechnen
  • Nutzungsart
  • Laufzeit
  • Tarife pro Anbiete
  • Preisgarantie


Atomausstieg: Röttgen scharf kritisiert

Atomausstieg: Röttgen scharf kritisiert

Söder fordert nachhaltige Energiestrategie



Söder sprach sich dafür aus, dass in Gesprächen mit den Standortländern und dem Bund Kompromisse gefunden werden könnten. Er glaubt, dass nur mit einer dauerhaften Energiestrategie, welche sich am Primat von Klimaschutz und Versorgungssicherheit orientiert, eine langfristig bessere Energiebilanz erreicht werde. Und für ihn gehört auch die Verlängerung der Kraftwerkslaufzeiten dazu. Bei der Kompromissfindung sollte vor allem darüber gesprochen werden, wie die Mehrgewinne durch eine Kraftwerksverlängerung verwendet werden könnten. Söder könnte sich vorstellen, dass diese Millionengewinne für die Förderung von erneuerbaren Energien und die Sanierung von Endlagern einfließen könnten.

Was muss vor Atomausstieg passieren?



Es sei wichtig, dass Deutschland vor einem Atomausstieg offene Fragen klärt. Beispielweise müssten neue Wege für die Speicherung erneuerbarer Energien gefunden werden und es sind neue Technologien bei den intelligenten Stromnetzen erforderlich, so Söder gegenüber dem Blatt. Er kritisierte im gleichen Atemzug aber, dass dem Bundesministerium für diesen Schritt bislang die Ideen fehlen.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

Röttgen will Erneuerbare Energien voranbringen ( vom 21.4.2010 )
Solarindustrie soll besonders gefördert werden ( vom 22.4.2010 )
Ökostrom-Boom entmachtet Atomkraft ( vom 23.4.2010 )
Stromanbieter RWE trotzt der Wirtschaftskrise ( vom 26.4.2010 )
Atomkraftwerke brauchen nicht länger laufen ( vom 2.5.2010 )
Startschuss für Klimakonferenz ( vom 3.5.2010 )
Keine Atomkraftwerke nahe der polnischen Grenze ( vom 4.5.2010 )
Grünes Licht für zweites Offshore-Windprojekt ( vom 5.5.2010 )
Ökologische Wärmeanlagen ohne staatliche Förderung ( vom 5.5.2010 )
Bald nur noch Ökostrom in Deutschland ( vom 6.5.2010 )
RWE erhält Reststrommengen von Stromanbieter E.ON ( vom 7.5.2010 )
Sind deutsche Atomkraftwerke überhaupt noch sicher ( vom 11.5.2010 )
Clevere Stromzähler: Verbraucher skeptisch ( vom 11.5.2010 )
Atomendlager: Teures Unterfangen ( vom 13.5.2010 )
Hohe Stromkosten müssen nicht sein! ( vom 14.5.2010 )
Stromvergleichen einfach gemacht ( vom 15.5.2010 )
Strom sparen beim WM – Sieg für Deutschland ( vom 16.5.2010 )
Wasserstoff-Auto laut Daimler möglich ( vom 17.5.2010 )
Strompreissteigerung durch Öko-Energien ( vom 17.5.2010 )
Unterstützung im Atomkonflikt ( vom 18.5.2010 )