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Strompreis-Fiasko in 2010 absehbar

Nachricht vom 23.4.2010
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Verbraucherschützer vermuten, dass es im kommenden Jahr für die privaten Haushalte faustdick kommt: Sie rechnen mit Strompreisanstiegen von mindestens zehn Prozent. Als Grund für diese Vermutung geben die Verbraucherschützer den extremen Anstieg der Solarkraftanlagen an; Stromkunden finanzieren diese über eine Umlage im Strompreis teilweise mit. Dies teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Donnerstag in Berlin mit.

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Strompreis-Fiasko in 2010 absehbar

Strompreis-Fiasko in 2010 absehbar

Weniger starke Senkung der Förderung als erwartet

Gerd Billen, aktueller vzbv-Chef, befindet Solarstrom zwar für „gut und wichtig“, im gleichen Atemzug aber sei zu sagen, dass der finanziellen Unterstützung Grenzen gesetzt werden müssten. Er verlangte eine Kürzung der Förderung um 16 Prozent zum 1. Juli dieses Jahres. Beschlossen wurde ein derart hoher Nachlass von der Bundesregierung, wird vermutlich aber nicht in diesem Maße umgesetzt. Dies liegt vor allem an der starken Kritik aus Reihen der Industrie und einiger Bundesländer.

Hintergründe zur Strompreiserhöhung

Im vergangenen Jahr stieg die Kapazität der Solaranlagen durch neu installierte um rund 3.800 Megawatt. In diesem Jahr sei es noch mehr: Bis zwischen 8.000 bis 10.000 Megawatt erwarten die Experten. Billen erklärte, dass durch die anhaltend hohe Subventionierung Anlagenbetreiber stets mit „überhöhten Renditen“ rechnen könnten. Durch das EEG seien die Preise für die Solarstrom-Abnahme garantiert.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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Gunnar( vom 13.05.2010 )

Guten Tag, in diesem Bericht wurde leider in Ihrer Ausarbeitung offensichtlich etwas vergessen. Beim Strom aus Atomkraftwerken wird kein Cent für End-Lager über den Strompreis abgerechnet, solange es KEIN EINZIGES ENDLAGER gibt. Die Zwischenlagerungs-Kosten vom Atommüll werden vorwiegend indirekt vom Bürger bezahlt, über die Steuern und kaum über den Strompreis. Würden Zwischen-UND- komplette Endlagerkosten vom Atommüll über den direkten Atomstrom-PREIS bezahlt, wäre der Atomstrom wohl heute schon teurer als der (zunehmend sinkende) Solarstrompreis. Es geht auch auch nicht um eine 100 % EEG-Versorgung, aber die fast panikmache vor Solarstrom wie in Ihrem Bericht ist auch nicht nötig. Fachliche Daten/-Auswertungen auch mit konstruktiver EEG Kritik können sie hier finden: http://www.readers-edition.de/2010/04/15/spanien-erzeugt-solarstrom-mit-diesel-generatoren/ Leider sehen Sie von Ihrem Energiebericht offenbar von konkreten Quellenangaben weitestgehend ab, oder?

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