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200 Klimaschutzvorschläge beschlossen

Nachricht vom 11.2.2009
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Das Europäische Parlament hat jetzt in Straßburg knapp 200 Empfehlungen zur Bekämpfung des Klimawandels beschlossen. Mithilfe dieser Bestimmungen will die EU den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids bis 2020 um 25% bis 40% des Wertes von 1990 senken. Bis 2050 sollen sogar 80% des giftigen Gases eingespart werden.



 

Zu diesem Zweck sollen umweltfreundliche Verkehrstechnologien wie Elektro-oder Wasserstoffmotoren unterstützt und bis 2015 nur noch energieneutrale Häuser gebaut werden. Darüber hinaus ist ein europäischer Fonds zur Finanzierung von Klimaprojekten geplant. Die Empfehlungen der EU werden allerdings nicht gesetzlich bindend sein. Angesichts der Finanz-und Wirtschaftskrise bezweifelt Vize-Fraktionschefin Rebecca Harms jedoch, dass Europa die angestrebten Klimaschutzbeschlüsse noch in diesem Jahr wird einhalten können.
 
Ein Sonderausschuss von 60 Mitgliedern hatte die Vorschläge zum Klimaschutz in den vergangenen anderthalb Jahren ausgearbeitet. Der Maßnahmenkatalog soll anderen Ländern wie Indien oder China bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember verdeutlichen, wie Europa mit dem Klimawandel umgeht, heißt es aus Kreisen der CDU. Die Projekte zum langfristigen Klimaschutz sollen auf mehrere Schultern verteilt werden, schließlich seien Verkehr, Bürger und Industrie der EU-Nationen in gleichem Maß an dem Wandel beteiligt.
 
So müssten die Bürger besser über die Konsequenzen der klimatischen Veränderungen informiert und bei den Sparkassen günstige Kredite für den Bau umweltfreundlicher Häuser erhalten können. Trotz all dieser Beschlüsse stehen einige Abgeordnete der geplanten Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes skeptisch gegenüber. Herbert Reul und Markus Pieper(beide CDU) stufen Einsparungen von 80% als „weltfremd“ und als „rote Karte für Industrie und Arbeitsplätze in Europa“ ein. Ihrer Meinung nach werden die Bestimmungen vielen Firmen massive Probleme oder gar das Aus und den Mitarbeitern den Verlust ihrer Lebensgrundlage bringen.

 







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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