Zivile Atomenergie staatlich gelenkt

9.2.2009 | Redaktion: Nadine Rom
Das russische Staatsholding Rosatom Unternehmen zur Steuerung de Bereiches „zivile Atomenergie“ unterliegt komplett der Führung des ehemaligen Regierungschefs Sergej Kirischenko. Der untergeordnete Staatskonzern Atomenergoprom überwacht die Arbeit von 89 Betrieben der Branche. Damit ist das Unternehmen neben dem französischen Areva-Konzern das einzige weltweit, das von der Urangewinnung über die Erzeugung von Brennelementen und den Bau von Kraftwerken bis hin zur Entsorgung alles abdeckt.
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Im Oktober 2007 war „Atomenergoprom“ auf Anweisung des russischen Regierungschefs Wladimir Putin als eines der „strategisch wichtigen“ Unternehmen aufgelistet worden. Auf diese Weise bleibt der Konzern auch künftig zu 100% in staatlicher Hand. Ihm unterstehen weitere Betriebe, darunter ein Lieferant für Atomtechnik(Techsnabexport), der Kernbrennstoffhersteller TWEL sowie Atomstroiexport. Im Jahr 2007 wurde die Fertigstellung von sieben Meilern im In-und Ausland vorangetrieben, und Rosatom zufolge sollen in den nächsten 20 Jahren bis zu 42 Atomreaktoren in Russland errichtet werden. Für 2030 ist eine Steigerung des Atomenergieanteils in der Gesamtstromerzeugung von 16% auf ca. 30% geplant.

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