++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineRöttgen steht weiter unter harter Kritik
Nachricht vom 23.2.2010Norbert Röttgen hatte sich öffentlich für einen früheren Austritt aus der Atomstrompolitik stark gemacht und erntete von vielen Parteimitgliedern und auch seitens der Opposition starke Kritik. Deutschland sei auf der einen Seite noch nicht bereit für einen Atomausstieg, den anderen dauert der angestrebte Ausstieg zu lang. Atomstrom streitet weiter die Gemüter.
Röttgen steht weiter unter harter Kritik
Atomkraftwerke liefern sicheren Strom
Besonders der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag Michael Fuchs äußerte sich sehr empört über die Annahme von Norbert Röttgen, Deutschland könnte bald aus dem Atomstromsektor aussteigen. Deutschland besitzt die sichersten Atomkraftwerke. Es wäre wirtschaftlicher und ökologischer Unsinn sichere Atomkraftwerke abzuschalten. Würde man danach feststellen, dass die Stromgewinnung allein aus Ökostromquellen nicht ausreicht, müsste man notgedrungen auf unsichere Atomkraftwerke im Ausland zurückgreifen. Zudem beruft dich Fuchs auf den Koalitionsvertrag. Er besagt, dass Deutschland erst dann aus dem Atomstrom aussteigt, wenn erneuerbare Energien rund um die Uhr zuverlässig und sicher zur Verfügung stehen. Bis dahin soll Atomstrom als Brückentechnologie funktionieren.
Atomausstieg muss schneller voran gehen
Auch Renate Künast kritisierte den Umweltminister scharf. Röttgen denkt, ihrer Meinung nach, nicht an einen schnelleren Ausstieg sondern kämpft für acht Jahre mehr, als es eigentlich notwendig wäre. Die Grünen bleiben weiterhin beim Atomausstieg. Die älteren Meiler müssten sofort abgeschalten werden. Die Vision der Vorsitzenden ist es, in ganz Europa ein dezentrales Netz für erneuerbare Energien aufzubauen.
Nicht nur Parteimitglieder sondern auch Energieexperten stehen dem raschen Atomausstieg von Röttgen skeptisch gegenüber. Der Chef des Energieriesen E.ON lehnte den Zeitplan von Röttgen ebenfalls ab. Ein schneller Atomausstieg wäre ein Fehler. Würde man atomare Quellen gegen erneuerbare Energiequellen austauschen, hätte das nicht nur wirtschaftliche Folgen sondern ziehe auch ökologische Risiken nach sich. Die Bundesrepublik würde sich damit ein Eigentor schießen im Hinblick auf den Kampf gegen die Erderwärmung.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strompreis Entwicklung - Kunden brauchen Einblick ( vom 24.5.2012 )Stromkosten zu hoch - Versorger stellen Strom ab ( vom 23.5.2012 )
Strom aus erneuerbaren Energien vom Flughafen ( vom 22.5.2012 )
Energie - Oettinger fordert ein Energieministerium ( vom 22.5.2012 )
Stromverbrauch - Rechenzentren senken Verbrauch deutlich ( vom 21.5.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
Kyoto-Protokoll 2008 eingehalten ( vom 3.2.2010 )Ökostrom: Hessen will Anteil stark steigern ( vom 3.2.2010 )
Stromnetz: Ausbau könnte erlahmen ( vom 4.2.2010 )
Solarstrom: Förderung weiter unklar ( vom 4.2.2010 )
Strom: Trotz Förderung nur wenig günstiger ( vom 6.2.2010 )
Bevölkerung gegen Senkung der Solarförderung ( vom 7.2.2010 )
Stromnetz: Ausbau verzögert sich weiter ( vom 8.2.2010 )
Stromtarife: Intelligenter und individueller Strom ( vom 9.2.2010 )
Atomausstieg löst Streit in der Koalition aus ( vom 9.2.2010 )
Energieversorger: Nuon bundesweit verfügbar ( vom 11.2.2010 )
Stromversorgung: BGH stärkt Mieter bei Strom ( vom 11.2.2010 )
Elektromobilität: Neue Standards in Deutschland ( vom 11.2.2010 )
Vattenfall: Strom jetzt auf Sparflamme ( vom 12.2.2010 )
Solarstrom lohnt sich immer noch! ( vom 13.2.2010 )
Stromkosten senken und Geld sparen! ( vom 14.2.2010 )
Strompreiserhöhung: Oettinger will es verhindern ( vom 15.2.2010 )
Gazprom steigt in bulgarischen Strommarkt ein ( vom 17.2.2010 )
Solarstrom: Anlagen günstig und lohnenswert ( vom 18.2.2010 )
Strompreiserhöhung: bei 67 Versorgern ( vom 19.2.2010 )
Intelligente Stromzähler der Stadtwerke ( vom 22.2.2010 )







Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )