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Schweden verteuert Haftung bei Atomunfällen

Nachricht vom 21.2.2010
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Schweden will durch verteuerte Haftungen, die Atomsicherheit bei den landeseigenen Atomkraftwerken erhöhen. Die Besitzer und Eigner von Reaktoren müssen die volle Verantwortung übernehmen und für das höchste Maß an Sicherheit sorgen. Damit dies funktioniert, will die schwedische Regierung die Haftungsbeträge für die Atomkraftwerksbetreiber drastisch anheben.



Schweden verteuert Haftung bei Atomunfällen

Schweden verteuert Haftung bei Atomunfällen

Atomsicherheit soll erhöht werden


Umweltminister Carlgren kündigte nicht nur die Erhöhung der Haftungsbeiträge an sondern auch neue Initiativen für den Neubau von Atomreaktoren. Damit hebt Carlgren das seit 1980 geltende Verbot für Neubauten von Atomreaktoren außer Kraft. Entscheidet sich die Regierung einstimmig dafür, dann können in Zukunft bis zu zehn Reaktoren gleichzeitig betrieben werden. Es sollen auch weitere Reaktoren als Ersatz für stillgelegte Reaktoren gebaut werden.

12 Milliarden Kronen für Atom Haftung


Bis jetzt beschränkt sich die Haftung für Atomkraftwerk Besitzern bei Unfällen auf drei Milliarden Kronen. Die Regierung um Minister Fredrik Reinfeldt will die Haftung auf zwölf Milliarden Kronen anheben. Die Eigner von Atomkraftwerken sollten sich dabei auf ein gegenseitiges Versicherungssystem verpflichten. So ist es auch in anderen Ländern bereits der Fall.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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