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Wirtschaftskrise bei MVV Energie

Nachricht vom 16.2.2010
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Die Wirtschaftskrise machte schon vor anderen Energieriesen nicht halt. Auch der Versorger MVV Energie ist nicht krisenresistent. Im ersten Quartal diesen Jahrs konnte der Energieanbieter zwar seine Erlöse steigern, doch die Gewinne gingen trotzdem zurück.

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Wirtschaftskrise bei MVV Energie

Wirtschaftskrise bei MVV Energie

Stromindustrie von Wirtschaftskrise stark betroffen

 
Zwischen Oktober und Dezember ist das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen um acht Prozent auf 85 Millionen Euro gefallen. Um 15 Prozent auf 39 Millionen Euro sank der bereinigte Überschuss. Vorstandschef Georg Müller machte vor allem die Wirtschaftskrise und deren schweren Folgen für Industrie und Stromabsatz verantwortlich. Im Zusammenhang mit der Krise seien auch die Energiepreise fatal gesunken. Im Berichtzeitraum seien die Verkaufspreise für Strom und Gas um bis zu 20 Prozent gefallen. Auch das geschrumpfte Abfallaufkommen und ein Überangebot an Verbrennungsanlagen drückt die Strompreise nach unten.
 
Verwunderlich eigentlich, dass MVV Energie von einem Gewinnrückgang spricht. Dabei hatte doch das Unternehmen den Industrie- und Privatkunden verstärkt mehr Strom und Gas geliefert. Die Bestandskunden des Versorgers haben zwar weniger Energie verbraucht, doch das Unternehmen hat viele neue Kunden in der Industrie gewonnen. Der Umsatz im ersten Geschäftsquartal stieg deshalb um ein Prozent auf 839 Millionen Euro. Im Laufe des angelaufenen Geschäftsjahres will das Energieunternehmen den Umsatz mit 3,2 Milliarden Euro und das operative Ergebnis mit 239 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres halten.
 

Energiepreise werden weiter schwanken

 
Die wirtschaftliche Erholung nach der Krise wird sich noch lang hinziehen. Gerade die Energiewirtschaft und Stromindustrie wird noch lang mit den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu tun haben. Bei den Energiepreisen kann die MVV Energie keine sichere Prognose geben, die Stromkunden werden bei allen Versorgern mit starken Schwankungen rechnen müssen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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