Startseite Stromnachrichten Stromnetz: Ausbau könnte erlahmen 

Stromnetz: Ausbau könnte erlahmen

Nachricht vom 4.2.2010
Anzeige

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags stellt die Gesetzgebungskompetenz des Bundes für den Ausbau deutscher Stromnetze infrage und könnte somit für Verzögerungen sorgen. Das von der großen Koalition im vergangenen Jahr verabschiedete Energieleitungsausbaugesetz sei möglicherweise unwirksam, schreibt das "Handelsblatt" (3. Februar 2010) unter Berufung auf das Gutachten. Somit sei aber auch das Landesgesetz außer Kraft gesetzt, jedoch sei die Erforderlichkeit einer bundeseinheitlichen Regelung zweifelhaft.



Stromnetz: Ausbau könnte erlahmen

Stromnetz: Ausbau könnte erlahmen

Gesetz für den Ausbau der Stromnetze

Im Gesetz werden 24 Höchstspannungsleitungen gelistet, für deren Bau „vordringlicher Bedarf“ festgestellt wird. Zusätzlich werden im Gesetz vier Abschnitte genannt, bei denen die Höchstspannungsleitungen in Pilotprojekten unterirdisch verlegt werden sollen. Weitere sogenannte Endverkabelungen soll es nicht geben.

Niedersachsen gegen einheitliche Regelung zum Stromnetz

Niedersachsen sträubt sich dagegen. Es ist das wichtigste Transitland für Strom von den Erzeugungspunkten im Norden Deutschlands in den Süden und Westen. Deshalb hat das Bundesland hatte ein Gesetz verabschiedet, das umfassende Erdverkabelungen vorsah. Damit sollte der Widerstand der Bevölkerung gegen neue Stromleitungen aufgelöst werden. Allerdings sind die Kosten für Erdleitungen deutlich höher. Der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Holger Ortel (SPD), der das Gutachten in Auftrag gegeben hatte, sieht laut dem Handelsblatt die Entscheidungskompetenz bei der Landesregierung.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

2008 mehr Strom als je zuvor über Atomreaktor Biblis ( vom 1.12.2008 )
2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
Zentrum für Stromsicherheit durch RWE und TenneT TSO ins Leben gerufen ( vom 12.1.2009 )
Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew hat immer mehr Folgen ( vom 13.1.2009 )
Energiekonzern RWE zieht Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien in Betracht ( vom 13.1.2009 )
Frankreich befürchtet kältebedingten Stromausfall ( vom 16.1.2009 )
Finanzkrise inzwischen auch für große Stromkonzerne spürbar ( vom 17.1.2009 )
Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung arbeiten nur wenige Minuten ( vom 18.1.2009 )
Energiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab ( vom 19.1.2009 )
Bürogeräte nicht im Dauereinsatz laufen lassen-das spart Strom! ( vom 20.1.2009 )
E.ON und RWE planen Kernkraftwerke in Großbritannien ( vom 20.1.2009 )
Neue Agentur für Ökoenergie in Bonn geplant ( vom 21.1.2009 )
Stromverbrauch schießt aufgrund leerer Pipelines in die Höhe! ( vom 21.1.2009 )
Die Kernkraft ist zurück! ( vom 22.1.2009 )
Kernkraft als zuverlässige Alternative zum Gas ( vom 22.1.2009 )
Behält Statkraft seine E.ON Anteile? ( vom 23.1.2009 )
Erneuerbare Energien beim Heizen auf dem Vormarsch ( vom 25.1.2009 )
Halogenlampen eher mäßige Energiesparer ( vom 25.1.2009 )
Solarstromanlagen billiger ( vom 26.1.2009 )
Millionen Neukunden für Vattenfall ( vom 26.1.2009 )