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Stromversorger: Scheu vor intelligenten Stromnetz

Nachricht vom 3.2.2010
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Laut einer Studie der Unternehmensberatung Steria Mummert haben die deutschen Stromversorger sich bisher zurückgehalten, was den Aufbau innovativer Stromnetze betrifft. Es kann unter Umständen passieren, dass die deutschen Stromversorger deshalb den Anschluss verpassen bezüglich der lukrativen Marktchancen auf dem Gebiet der intelligenten Stromnetze, welche erneuerbare Energien besser einspeisen können und es den Verbrauchern möglich machen, Strom zu nutzen, wenn er am billigsten ist.



Stromversorger: Scheu vor  intelligenten Stromnetz

Stromversorger: Scheu vor intelligenten Stromnetz

Zurückhaltung der Stromversorger begründet?

Die deutschen Stromversorger hätten schon bei der Einführung der intelligenten Stromzähler („Smart Metering“) nur die gesetzlichen Mindestangaben erfüllt und es sei zu befürchten, dass dies auch bei dem intelligenten Stromnetzen geschieht, so Hagen Förster von Steria Mummert. Allerdings seien diese Stromnetze wichtig, damit die intelligenten Stromzähler ihre volle Arbeitsweise entfalten könnten. Wettbewerber in anderen europäischen Ländern, beispielsweise Frankreich oder Italien, setzen verstärkt auf die neuen Technologien und Deutschland hinkt da noch ein wenig hinterher.

Investitionen von großem Ausmaß nötig

Steria Mummert bezeichnet dies als einen Fehler: Dezentrale Erzeuger von erneuerbarer Energie würden zunehmend Strom in die Netze einspeisen, auch würde künftig eine große Zahl von Elektroautos Zugang zum Stromnetz benötigen. Um diesen technologischen Herausforderungen begegnen zu können, müsse die Netzinfrastruktur in den kommenden Jahren mit Hilfe "visionärer Ideen" komplett erneuert werden.
 
Die Europäische Kommission beziffert Steria Mummert zufolge die Investitionen, die für den Aufbau neuer, intelligenter Stromnetze nötig sind, bis 2030 europaweit auf 400 Milliarden Euro.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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