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Stromlücken schließen dank Ökostrom

Nachricht vom 7.2.2009
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Ab 2020 soll 50% des deutschlandweiten Energiebedarfs über regenerative Quellen abgedeckt werden, wie eine aktuelle Ausbauprognose der Ökostrombranche jetzt offiziell bestätigt hat. Lücken in der Energieversorgung soll es dabei aber nicht geben, im Gegenteil; die Effizienz soll weiter gesteigert werden.



 

Mit der Erschließung neuer Energiequellen und der Modernisierung veralteter Kraftwerke kann die Stromversorgung langfristig ausgebaut werden. BEE-Präsident Dietmar Schütz zufolge braucht allerdings niemand eine Unterversorgung befürchten, wenn kein Wind weht oder der Himmel bewölkt ist. Bioenergie wird nach seinen Angaben entscheidend zur Schließung von Stromlücken beitragen, und in den nächsten 10 Jahren soll doppelt so viel Energie wie heute aus Holzpellets und Biogas produziert werden. Darüber hinaus sollen Wasserkraftwerke mit Pumpspeichern eine flexible Stromversorgung unterstützen.
 
Damit hätten konventionelle Kraftwerke in absehbarer Zeit ausgedient, und zu den derzeit im Bau befindlichen fossilen Anlagen werden keine weiteren hinzukommen, da die Stromversorgung Deutschlands ab 2020 der Prognose zufolge hinreichend abgesichert ist. Ein erfolgreicher Vormarsch der Erneuerbaren Energien hängt aber auch von einer entsprechenden politischen Förderung ab. Das Erneuerbare Energien Gesetz(EEG) soll nur der Anfang sein. Sonderreglungen für Kohlekraftwerke oder einen späteren Ausstieg aus dem Atomgeschäft sind laut Schütz kontraproduktiv und sollten daher gar nicht erst eingeführt werden.

 







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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