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Solarförderung: Weitere Einschränkungen

Nachricht vom 20.1.2010
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Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) plant ab April eine Staffelung der Solarförderung je nach Umfang der Neuinstallationen. Außerdem sollen bei Dachanlagen die Vorteile für den Eigenverbrauch eingeräumt werden. Auf die seit Jahresbeginn geltende Förderreduktion von 9 Prozent für Neuanlagen sollen von April an einmalig 15 Prozentpunkte Abschlag hinzukommen.

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Solarförderung: Weitere Einschränkungen

Solarförderung: Weitere Einschränkungen

Neuinstallationen von rund 3000 Megawatt in 2010

Die Förderung wir somit um weitere 2,5 Prozent ab 3500 Megawatt reduziert und nochmals um 2,5 Prozent bei jeder Erhöhung der Kapazität um 1000 Megawatt. Somit ergibt sich bei einer installierten Leistung von 6500 Megawatt eine Förderungseinschränkung von 34 Prozent.
 
Bei weniger als 2500 Megawatt würde es eine Aufbesserung der Förderung um 2 Prozent geben. Neben dem generellen Abschlag von 15 Prozent soll für Solar-Freianlagen, beispielsweise auf Ackerflächen, soll sie um definitiv um weitere 10 Prozent abgesenkt werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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Greta( vom 20.01.2010 )

Das ist die - leider erwartet - schlechte Entscheidung. Eine Kürzung der Förderung ist durchaus vertretbar. Eine Kürzung in dieser Höhe an einem einzigen Stichtag ist allerdings dumm. Denn es bedeutet für Hersteller, Händler und Handwerker Überstunden, Modul- und Wechselrichtermangel bis Ende März und Umsatzeinbruch und Kurzarbeit in den Quartalen 2 und 3. Einige Unternehmen dürften auch auf der Strecke bleiben. Dies kann jeder vernünftige Mensch sehen ? wenn es ihn interessiert. Herrn Röttgen dürfte das nicht tangieren. Es liebt die große Welt und die große Industrie, v.a in NRW. So werden von dieser Regelung v.a. jene Firmen profitieren, denen die dezentrale Stromerzeugung in privater Hand ein Dorn im Auge ist. In welchem Bundesland sitzen RWE und E-ON ? Ah ja. Ins Bild passt hier auch die kurzfristige Änderung schon im April für ? zumeist private und kleine ? Dachflächen und der doch großzügigere Vorschlag mit der Änderung im Juli für meist große und über entsprechend große Banken finanzierte Freiflächenanlagen ? in diesem Geschäft sollen auch Landesbanken tätig sein . Der Schaden durch dieses kurzsichtige Handeln könnte allerdings enorm sein. Denn der zu erwartende Kostendruck auf die Solarmodule können chinesische und US-amerikanische Hersteller besser verkraften als die mühsam aufgebaute deutsche Industrie.

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