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Atommüll aus Asse soll geholt werden

Nachricht vom 17.1.2010
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Das Bundesamt für Strahlenschutz will den Atommüll vollständig aus dem maroden Endlager Asse bei Wolfenbüttel zurück holen. Grund für die rasche Entscheidung sind vor allem die bestehende Einsturzgefahr und drohender Laugenzutritte. Damit keine radioaktive Katastrophe passiert, muss eilig gehandelt werden.



Atommüll aus Asse soll geholt werden

Atommüll aus Asse soll geholt werden

Atomlager Asse marode und einsturzgefährdet


Geprüft wurde vor der Entscheidung auch, ob die 126.000 Fässer mit schwach- und mittelaktivem Atommüll an ihrem jetzigen Einlagerungsort, der sich in rund 500 bis 700 Meter Tiefe in dem ehemaligen Salzbergwerk befindet, sicher einbetoniert werden können oder ob eine Umlagerung in deutlich tieferliegende Schichten eine höhere Langzeitsicherheit gewährleisten würde.

Umlagerung des Atommülls noch nicht sicher


Zur Gefahr von Laugenzutritten äußerte sich das Bundesamt für Strahlenschutz besonders kritisch, denn hier ist der Zeitfaktor ganz wichtig. Auch die drohende Einsturzgefahr des Bergwerks ist ernst zu nehmen. Der Präsident des Verbandes König schränkte jedoch auch ein, wenn die Abfälle, die eingelagert sind, in einem deutlich schlechteren Zustand sein sollten als bislang angenommen und eine Bergung eine höhere Strahlenbelastung verursachen würde, muss die Präferenz der Rückholung neu berechnet werden.






Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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